Senioren feiern den Frühling in Burgwald

Ein volles Haus beim Frühlingsfest

+
508871-20120330162500.jpg

Burgwald-Ernsthausen - Ein gutes Händchen bei der Ausrichtung der gemeindeweiten Frühlingsfeier hat der Ernsthäuser Seniorenclub bewiesen. Mehr als 200 Senioren haben mitgefeiert.

Das Frühlingsfest eröffnete der Gitarrenclub des Landfrauenvereins für die Senioren aus Bottendorf, Burgwald, Birkenbringhausen, Wiesenfeld und Ernsthausen mit dem Lied „Lausche dem Frühling“. Grittli Geitz brachte ein Gedicht mit und Bernhard Engel sagte in seiner Begrüßung: „Wir brauchen an das Dorfgemeinschaftshaus nicht anzubauen, es haben alle Platz“. Die Aussage freute Bürgermeister Lothar Koch, immerhin waren 230 Leute im Saal. „Ich hoffe, dass dieser besondere Seniorennachmittag für die Großgemeinde Burgwald bestehen bleibt und freue mich schon auf das nächste Jahr in Bottendorf im bis dahin neu gestalteten Dorfgemeinschaftshaus“, sagte Koch.

Die Kinder des evangelischen Kindergartens Ernsthausen erfreuten die Gäste mit den Liedern „Auf der alten Ritterburg“, „Singt ein Vogel“ und „Der Kuckuck und der Esel“. Die Senioren sangen dabei kräftig mit.

Die ökumenische Andacht hielten Frater Michael Heidel aus Wetter und Marianne Naumann aus Birkenbringhausen. Es ging darum, über die Hände nachzudenken, denn sie seien unermüdlich im Einsatz. Sie weisen uns den Weg, ihre Sprache ist vielfältig. So ist der erhobene Zeigefinger zum Symbol geworden, auch geballte Fäuste sind aussagekräftig. Hände sind Zeichen für Geborgenheit und Schutz, ein uraltes Symbol für Gott, sagte Naumann.

Nach dem Segen traten die Kinder der Trachtengruppe aus Wollmar auf. Koch brachte den Senioren eine lustige Geschichte vom Osterhasen mit, gegen den eine Strafanzeige mit dem Verdacht der schweren Körperverletzung mit besonderer Heimtücke zur Befriedigung niederster Instinkte eingegangen ist. Grund: Der Osterhase verteile jedes Jahr zu Ostern gewaltige Mengen an gut getarnten Cholesterin- und Kalorienbomben. Der Osterhase sei ein sadistischer Überzeugungstäter.

Als musikalische Überraschungsgäste waren die „Nemphetaler“ aus Bottendorf gekommen. Zwischen ihren musikalischen Stücken las die Vorsitzende des Landfrauenvereins Gisela Grautstück ein Gedicht über den Burgwald vor, das vor vielen Jahren von der Ernsthäuserin Luise Cronau geschrieben wurde.

Auch ein Sketch stand auf dem Programm: Vorgetragen von Beate Glöckner als „Bäuerin von Engelbach“ und Gisela Schneider als Vertreter, der sich darüber wundert, dass man selber Butter machen kann und von der Bäuerin ein Stückchen kaufen möchte. (gs)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare