Projekt hilft Schülern der Ortenbergschule, ihre Fähigkeiten zu entdecken

Vorbereitung auf Berufswahl

Gruppenarbeit: Die Berufseinstiegsberaterin der Ortenbergschule, Jana Arnold, und einige der Ortenbergschüler im Gespräch. Foto: nh

Frankenberg. „Welche Fähigkeiten habe ich? Wie setze ich sie ein?“ Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Schüler der Ortenbergschule: „KomPo 7“ - Kompetenzen und Potentiale in siebten Klassen - heißt das Kompetenzfeststellungsverfahren, das vom Kultusministerium des Landes Hessen und dem Bildungswerk der hessischen Wirtschaft an ausgewählten Schulen angeboten wird. Auch die Ortenbergschule Frankenberg hat es in ihr Berufsorientierungskonzept integriert.

Für das 7. Schuljahr

„Im gesamten Jahrgang 7 bieten wir dieses Verfahren als Grundlage für einen zielgerichteten Berufsorientierungsprozess an. Wir hoffen, dass sich die Schüler durch KomPo7 ihrer Stärken bewusst werden und sie bei der späteren Berufsorientierung gezielter berücksichtigen“, sagt Schulkoordinator Marcel Himmelmann.

60 Schüler der Jahrgangsstufe 7 absolvierten an drei Tagen Selbsteinschätzungstests und Partner- und Gruppenarbeiten, die durch Elemente aus der Erlebnispädagogik aufgelockert wurden. Dabei stand neben praktischen Arbeitsaufträgen unter anderem die Vorbereitung von Jobinterviews mit Firmenvertretern von Günther Heisskanaltechnik, Thonet und Viessmann auf dem Programm.

„Die Mitarbeiter der Firmen stellten sich den teilweise kniffligen Fragen der Jugendlichen und beantworteten sie geduldig“, erklärte Marcel Himmelmann.

Die Schüler hatten in Gruppenarbeit Fragen an die Gäste vorbereitet, die sich mit Ausbildung, Bewerbung, Arbeitszeiten und Produktionsabläufen beschäftigten. Anschließend wurde eine Präsentation der Interviews erarbeitet und im Plenum vorgestellt.

Die Schüler wurden während der Vormittage bei ihrer Arbeit beobachtet, die Ergebnisse jeweils am Nachmittag von den Lehrern ausgewertet.

Zum Abschluss der drei Tage erhielt jeder Schüler eine Rückmeldung über seine persönlichen Stärken, aber auch Schwächen, die sich während der Beobachtungsphasen zeigten. Zu diesem Gespräch waren auch Eltern und Klassenlehrer eingeladen. Die Erkenntnisse können auch bei der Suche nach Praktikumsstellen genutzt und eingesetzt werden.

Jeder Schüler erhält nach Auswertung aller Beobachtungsunterlagen zusätzlich ein schriftliches Kompetenzprofil, in dem erste Berufsfelder vorgeschlagen werden, für die der Schüler besondere Eignung zeigte. (nh/mab)

Quelle: HNA

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