Kindertagesstätte und Grundschule in Röddenau nehmen an Modellprojekt teil

Vorbereitung auf Schule und Leben

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Um herauszufinden, wie der Übergang von Kindergarten zur Schule optimal vorbereitet werden sollte, nehmen die Röddenauer Kindertagesstätte und die Grundschule am Modellprojekt „Qualifizierte Schulvorbereitung“ des Landes Hessen teil. Im Bild mit den Kindern (hinten von links) Jürgen Wüst, die stellvertretende Kita-Leiterin Sabrina Tripp, Elternbeirat Ramona Geitz, Kita-Leiterin Gudrun Keim, Lehrerin Katharina Brössel, Schulleiterin Heike Ernst, Kita-Mitarbeiterin Miriam Hast, Bürgermeister Rüdig

Frankenberg-Röddenau - Es geht nicht nur um den Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule, sondern auch um eine optimale Vorbereitung auf das spätere Leben: Dafür arbeiten die Kindertagesstätte und die Grundschule in Röddenau zusammen, begleitet und finanziell unterstützt vom Sozialministerium.

Aus dem Ministerium waren am Mittwoch deshalb der zuständige Referent Dr. Jürgen Wüst und Cornelia Lange, Abteilungsleiterin für den Bereich „Familien“, in der Kita in Röddenau zu Gast. Sie informierten sich über den aktuellen Stand des auf zwei Jahre angelegten Modellprojektes „Qualifizierende Schulvorbereitung“ (QVS). Dort gab ihnen Leiterin Gudrun Keim einen Einblick in die Arbeit und die Räume der Kita.

An 28 Standorten in Hessen wird das zweijährige Modellprojekt seit Mai umgesetzt. Es ist ausgelegt auf Kinder, die noch zwei Kindergartenjahre bis zur Einschulung vor sich haben. Das Projekt hat vier Schwerpunkte:

- die Förderung der sprachlichen Bildung und Entwicklung

- Bewegung und Motorik

- die soziale Kompetenz und Lernpraxis und

- die Stärkung der lernmethodischen Kompetenz.

Die QVS hat bereits Veränderungen im Alltag der Kita bewirkt. Unter anderem war es durch die finanzielle Förderung möglich, über einige Monate hinweg einmal wöchentlich eine Kinderpflegerin zu beschäftigen, die den Erziehern Aufgaben wie das Reinigen der Zahnputzbecher, das Abziehen der Bettwäsche oder das Waschen der Handtücher in der Kita abnahm und damit Zeit für konzeptionelle und erzieherische Aufgaben schaffte. Vor allem die zusätzliche Lehrerstunde für Katharina Brössel von der Röddenauer Grundschule bringt Neues in den Kita-Alltag: Einmal in der Woche beschäftigt sie sich mit den QSV-Kindern. Das dürfe aber nicht bedeuten, dass die Schule noch früher in in den Kindergärten gebracht werde, betonte Schulleiterin Heike Ernst. (apa)

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