Katholische Kirchengemeinde verabschiedete Pater Laurentius Meißner OT

Ein vorbildlicher Seelsorger

Das Wandern ist des Müllers Lust: Der Frankenberger Chor „Da capo“ verabschiedete sich mit einem musikalischen Ständchen bei Pater Laurentius. Fotos: Ochse

Frankenberg. Die katholische Kirchengemeinde Mariae Himmelfahrt in Frankenberg hat am Sonntag Pater Laurentius Meißner OT verabschiedet. Nach siebenjähriger Tätigkeit als Seelsorger in Frankenberg wechselt Pater Laurentius zum 1. September zur bayerischen Gemeinde St. Birnbaum in der Nähe von Augsburg. Die Verabschiedung fand nach dem Hochamt zum Patronatsfest statt.

„Ich habe mich hier in Frankenberg immer sehr wohl gefühlt“, sagte Pater Laurentius bei der Verabschiedungsfeier im Pfarrzentrum. 2004 hatte er die Nachfolge des damaligen Pfarrers Konrad Graf angetreten. Der besondere Dank von Pater Laurentius galt seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zuvor hatte Pater Laurentius den Gottesdienst geleitet, den der Kirchenchor von St. Marien unter der Leitung von Gertrud Will gesanglich begleitete.

200 Gäste nahmen an der anschließenden Verabschiedung im Pfarrzentrum teil, dessen Erweiterung zu den Verdiensten von Pater Laurentius gehört. Zu den Gästen gehörten Frankenberges Bürgermeister Christian Engelhardt, Pfarrer Horst Schiffner von der evangelischen Kirchengemeinde, Bataillonskommandeur Elmar Henschen sowie Patres des Deutschen Ordens und Familiare, die in ihren Grußworten die Arbeit und die Verdienste von Pater Laurentius um die Kirchengemeinde würdigten. Pater Laurentius sei ein vorbildlicher Seelsorger gewesen, sagten sie.

Auch Bruno Hörl vom katholischen Pfarrgemeinderat bekundete dem scheidenden Pater Laurentius seine Wertschätzung. Dabei berichtete Hörl von etlichen Projekten, die Pater Laurentius ins Rollen gebracht hatte – beispielsweise das neue Altarbild.

Für eine musikalische Überraschung sorgten die Sänger der Formation „Da capo“, die unter Leitung von Johanna Tripp dem scheidenden Pater ein Ständchen brachten. Auch einige Mitglieder der Kirchengemeinde brachten ein selbst gedichtetes Lied zu Gehör. Mit einer gemeinsamen Kaffeetafel ging die feierliche Verabschiedung zu Ende.

Von Detlef Ochse

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare