Unfall beim Zurückschalten

VW-Bulli krachte in Somplar rückwärts in ein Fachwerkhaus 

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Unfall in Somplar: Dieser VW-Bulli rutschte rückwärts in ein Fachwerkhaus am Homberg.

Im Bromskirchener Ortsteil Somplar ist ein VW-Bulli in ein Fachwerkhaus gekracht. Das Wohnzimmer wurde dabei verwüstet. 

  • Ein VW-Bulli ist in Bromskirchen in ein Fachwerkhaus gekracht. 
  • Das Wohnzimmer im Haus wurde komplett verwüstet.
  • Verletzt wurde keiner.

Bei einem Verkehrsunfall im Bromskirchener Ortsteil Somplar ist ein VW-Bulli am Mittwochmittag, 15.01.2020, rückwärts in ein Fachwerkhaus gerutscht und im Wohnzimmer der Familie Finger gelandet.

„Wir saßen gerade beim Mittagessen. Da hat es einen Riesenschlag getan“, berichtet Friedrich Finger. 

VW-Bulli kam beim Schalten ins Rutschen 

Was war passiert? – Nach Angaben der Polizei in Frankenberg war eine 60-jährige Frau am Mittwoch gegen 12.30 Uhr mit ihrem VW- Bulli in Somplar unterwegs. 

An dem steilen Straßenstück „Am Homberg“ habe die Frau herunterschalten wollen, berichtete ein Sprecher der Polizei. Dabei sei der VW-Bulli ins Rutschen geraten und rückwärts gegen eine Außenwand des Wohnhauses Am Homberg 2 geprallt.

VW-Bulli kracht in ein Wohnzimmer

Dort befindet sich das Wohnzimmer der Familie Finger. Zum Glück saßen Friedrich Finger – der Bruder des Hauseigentümers Günther Finger – und dessen Mutter Helene gerade in der Küche, als das Unglück passierte. 

Im Wohnzimmer sieht es aus wie auf einem Schlachtfeld. Ein Schrank ist umgestürzt, kostbares Porzellan liegt zerdeppert auf dem Boden, die Außenwand ist stark beschädigt

Das demolierte Wohnzimmer der Familie Finger.

Das Technische Hilfswerk aus Frankenberg rückte an, um die Außenwand des Fachwerkhauses abzustützen und einen teilweisen Einsturz zu verhindern.

VW-Bulli kracht in Fachwerkhaus: Keine Verletzten

Die gute Nachricht: Verletzt wurde niemand. Auch die Fahrerin kam mit dem Schrecken davon. Den Schaden am Auto schätzt die Polizei auf 20.000 Euro. Wie teuer die Reparatur an dem gedämmten Fachwerkhaus wird, müssen Fachleute erst noch ermitteln. 

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