Theater in Bottendorf

"Wärme kann man teilen"

+
Katja Harrek, Nathalie Arnold-Keute, Verena Knoblich, Sandra Leonbacher, Tamara Öztürk, Andrea Schwalm, Sandra Daume und Sandra Raatz (v.l.) hatten für die Kinder ein weihnachtliches Theaterstück vorbereitet. Fotos: Sara Schelberger

Bottendorf-Burgwald - Für die Kinder der Bottendorfer Kindertagesstätte spielten haben gestern acht Mitglieder des Elternbeirates ein weihnachtliches Theaterstück gespielt. Gespannt verfolgten die kleinen Zuschauer die Handlung auf der mit liebevoll selbstgebastelten Kulissen ausgestatteten Bühne.

Kreativ verkleidet präsentierten gestern neun Frauen das Theaterstück „Wärme kann man teilen“ im Bottendorfer August-Winnig-Heim. In einmonatiger Vorbereitungszeit schrieben sie das Stück um - damit es für Kinder leichter verständlich ist -, probten und bauten fantasievolle Kulissen.

Zusammen mit ihren Eltern sangen die 80 Kinder das Lied „Alle Jahre wieder“ und verfolgten dann interessiert die von Sandra Raatz vorgelesene Geschichte von Johannes (Sandra Leonbacher), der als Hirtenjunge für einen alten Mann (Sandra Daume) arbeitete. Eines Tages war es auf dem Feld so kalt, dass der Junge seinen Herrn um Unterschlupf bat. Dieser wies ihn jedoch ab.

Johannes sah daraufhin einen großen Stern und beschloss, ihm gemeinsam mit seinem Schaf (Nathalie Arnold-Keute), sowie Hund (Verena Knoblich), Ochse (Katja Harrek) und Esel (Andrea Schwalm) zu folgen. Der alte Mann fragte sich kurze Zeit später, wo Johannes steckte und lief ihm nach. Nach einer langen Wanderung erreichte die Gruppe schließlich einen Stall in Bethlehem, in dem sich Maria (Andrea Schwalm) und Josef (Tamara Öztürk) aufhielten. Auch der alte Mann kam später ganz durchgefroren bei der Hütte an und freute sich darüber, dass man ihn hinein ließ.

Johannes erinnerte den alten Mann daran, dass ihm selbst der Unterschlupf verwehrt blieb. Der Alte sah daraufhin sein Fehlverhalten ein und entschuldigte sich bei dem Jungen. Dieser sagte später: „Wärme kann man teilen.“ Diese Erfahrung veränderte das Leben aller Beteiligten dieser kleinen Weihnachtsgeschichte.

Von Sara Schelberger

Mehr lesen Sie am Mittwoch in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare