Regina Krahforst stattete Frankenberger Helfern Besuch ab

Wagen fürs THW

Prominente Besucherin: Regina Krahforst vom Bundesinnenministeriums lässt sich von Frankenberger Ortsgruppenleiter Alexander Daume einen Radlader erklären. Vorn links Friedrich Stoll vom THW Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, rechts Jugendgruppenleiter Gerhard Richter. Foto: Dudek

Frankenberg. Besuch aus dem Bundesinnenministerium hatte am Samstag die Ortsgruppe Frankenberg des Technischen Hilfswerks (THW). Regina Krahforst aus der Abteilung Krisenmanagement sagte dem Frankenberger THW die Anschaffung eines neuen Rüstwagens zu.

„Das THW ist ein wichtiger Teil im Krisenmanagement der Bundesrepublik“, sagte Krahforst. In 668 Ortsgruppen der ganzen Bundesrepublik, mit über 80 000 ehrenamtlichen Kräften, sei das THW „die Zivil- und Katastrophenschutzorganisation der Bundesrepublik.“

Das THW ist modular aufgebaut. Das bdeutet: Jede Ortsgruppe hat einen bestimmten Schwerpunkt. Vorteil dieses Aufbaus ist, dass man keine Mehrfach-Ausrüstung hat. Die Ortsgruppe Frankenberg gehört zur Fachgruppe „Räumen“. Die Korbacher Ortsgruppe ist hingegen auf Pumpen spezialisiert. „Es ist wichtig, dass das Krisenmanagement des BMI regelmäßigen Kontakt zu den einzelnen Ortsgruppen hält“, erklärte Krahforst.

Nach einem kurzen Rundgang durch das THW-Gelände im Katastrophenschutz-Zentrum und einer Vorführungen der THW-Jugend ließ sich Regina Krahforst vom Ortsbeauftragten, Alexander Daume, dem stellvertretenden Ortsgruppenbeauftragen Ralf Fröchtenicht, Jugendgruppenleiter Gerhard Richter, dem THW-Geschäftsführer von Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland Friedrich Stoll sowie dem stellvertreten Stadtbrandinspektor und Wehrführer der Frankenberger Feuerwehr, Stefan Stroß, über die Ausrüstung der Ortsgruppe Frankenberg, die Jugendarbeit, die letzten Einsätze und die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr informieren.

Stefan Stroß: „Die Zusammenarbeit mit dem THW ist hervorragend.“ Regina Krahforst äußerste sich sehr zufrieden: „Die Zusammenarbeit mit anderen Rettungsdiensten, die gute Jugendarbeit und der Ausbildungsstand der 30 aktiven THW-Mitglieder sind sehr gut.“

Aus dem Konjukturpaket II wird es noch in diesem Jahr einen 240000 Euro-teuren Rüstwagen für die Ortsgruppe Frankenberg geben.

Vier Einsätze hatte die THW-Ortsgruppe bereits in diesem Jahr: Zweimal technische Hilfe bei Bränden sowie beim Sturm „Xynthia“. Ein Fahrzeug wurde im Rahmen der Hochwasserhilfe in Polen eingesetzt. Für die Jugend des Frankenberger THW gibt es bald ein Wiedersehen mit Regina Krahforst und Bundesinnenminister Thomas de Maizière: Beim Bundesjugendtag des THW in Wolfsburg. (od)

Quelle: HNA

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