Gäste bleiben aus: Immer mehr Kneipen müssen schließen

Waldeck-Frankenberg. Jede vierte Kneipe in Deutschland ist seit 2001 geschlossen worden. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes hervor. Demnach sank die Zahl der Schankwirtschaften bundesweit von fast 48.000 auf 36.000 (2010). Dieser Trend ist auch in Waldeck-Frankenberg erkennbar.

Das sagt Werner Steuber, der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) im Altkreis Frankenberg, auf HNA-Nachfrage. Zuletzt waren zum Beispiel die DGH-Gaststätte Röddenau und das Possum in Dainrode geschlossen worden (wir berichteten).

Gründe für das Kneipensterben gebe es viele: Früher seien die Leute in die typische Bierkneipe gegangen, um Karten zu spielen und eine zu rauchen. Durch das Nichtraucherschutzgesetz gingen die Menschen eher in Vereinsheime, wo dieses Gesetz nicht gelte, sagt Steuber. Auch Privatfeiern fänden oft nicht mehr in den Gaststätten statt, obwohl es dort Säle gebe.

Mehr lesen Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare