Zahl der geahndeten Geschwindigkeitsverstöße sinkt

Weniger Geld durch Raser in Waldeck-Frankenberg

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Tagsüber 50, nachts 30 km/h: An der Bundesstraße 252 überwachen stationäre Blitzgeräte in Twiste (Foto) und Berndorf die Geschwindigkeitsbeschränkungen.

Waldeck-Frankenberg. Die Kommunen rund um Korbach und Bad Arolsen kassierten im vergangenen Jahr weniger Geld von Rasern.

Während der Ordnungsbehördenbezirk (OBB) Eisenberg im Jahr 2015 insgesamt 52 578 Geschwindigkeitsverstöße gemessen hat und Verwarnungsgelder in Höhe von 891 929 Euro einnahm, ist die Zahl der Fälle im vergangenen Jahr auf 44 315 gesunken, und die Verwarnungsgelder beliefen sich auf rund 723 560 Euro.

Darin enthalten sind die Ergebnisse der mobilen Messung und der sechs stationären Messanlagen. „Bei den Zahlen handelt es sich um die Gesamtbruttozahlen des OBB Eisenberg, das heißt, sie teilen sich auf die beteiligten sechs Städte und Gemeinden auf. Demgegenüber zu stellen ist dann noch der Aufwand, es handelt sich also nicht um Überschusszahlen“, stellt Carsten Vahland, Abteilungsleiter des Ordnungsamtes im Korbacher Rathaus klar. Auch die Zahl der Bußgeldverfahren sank; die Bußgelder gingen von 56 988 auf 44 032 Euro zurück.

Verwarnt wird, wer bis zu 20 Stundenkilometer über der erlaubten Geschwindigkeit unterwegs war; Bußgelder werden bei schwereren Verstößen fällig – etwa, wenn Autofahrer noch schneller gefahren sind. Die Bußgeld-Verfahren werden an das Regierungspräsidium (RP) Kassel weitergeleitet; der OBB erhält für seine Ermittlungen dann 40 Prozent des Erlöses, erklärt Carsten Vahland.

Im OBB Bad Wildungen, wozu auch der Frankenberger Raum gehört, ist die Zahl der Ordnungswidrigkeitsverfahren hingegen gestiegen. Grund sei, dass seit Oktober 2015 auch Fritzlar in den OBB aufgenommen worden sei, erklärt Martin Segeler, Leiter des Ordnungsamtes in Bad Wildungen. Eröffnete er 2015 noch 13 957 Verfahren, waren es 2016 insgesamt 15 327 – stationäre Messungen allerdings nicht eingerechnet. 

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Quelle: HNA

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