Waldecker haben einen Fürsten,  Frankenberger das englische Königshaus

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Die Stamm-Mutter der Mountbattens: Julie von Haucke, Prinzessin von Battenberg (1825-1895). Dieser Titel wurde ihr verliehen, um ihre nichtstandesgemäße Heirat mit Prinz Alexander von Hessen und bei Rhein gesellschaftsfähig zu machen. 

Battenberg. Nicht wenige Menschen im Waldecker Land sind stolz darauf, dass unter ihnen ein leibhaftiger Fürst lebt: Wittekind Fürst zu Waldeck und Pyrmont residiert in Bad Arolsen.

Tja, im Süden unseres Landkreises haben es die Monarchisten schwerer: Von Adligen sieht man im Frankenberger Land auf den ersten Blick nichts - wenn es da nicht die Verbindung zur englischen Königsfamilie geben würde. Das haben wir der Stadt Battenberg zu verdanken. Die Bergstadt hat durch den Ehemann der englischen Königin Elizabeth II., Prinz Philip Mountbatten, eine namensverwandtschaftliche Beziehung zur Königsfamilie.

Seit vielen Jahren nimmt Battenberg regen Anteil am königlichen Geschehen. Glückwunsch-Schreiben zu freudigen Ereignissen im Königshaus werden versandt. Die Verwaltung erhält meist ein Antwortschreiben aus England, formuliert von dem jeweiligen Privatsekretär. Auf die enge Beziehung zum englischen Königshaus sind die Battenberger sehr stolz. Und damit auch die Monarchisten im ganzen Frankenberger Land.

Philip Mountbatten, Herzog von Edinburgh, stammt aber nicht direkt aus der Bergstadt. Der Name des einst ausgestorbenen Grafengeschlechts von Battenberg war 1851 vom Großherzog von Hessen für eine standesgemäße Verbindung von Prinz Alexander von Hessen und bei Rhein und der Hofdame Julie von Haucke durch Erlass wieder aktiviert worden. Sie trug fortan den Titel Prinzessin von Battenberg.

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Von Klaus Jungheim

Quelle: HNA

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