Erste Grenzgang-Etappe in Schiffelbach

Wanderung durch die Dorfgeschichte

Hochprozentiges gab es nicht nur zur Begrüßung, sondern auch zur Erwärmung bei eisiger Kälte. Foto: Frank Seumer

Gemünden-Schiffelbach - Eisiger Wind und Schnee in den Wäldern - rund 150 Wanderer liefen am Samstag bei winterlichen Verhältnissen die erste Grenzgangs-Etappe und erfuhren viel Wissenswertes über die Geschichte der Schiffelbacher Gemarkung.

Die „Streithecke“ ist längst Vergangenheit: Gemeinsam mit ihren Nachbarn aus Gemünden, Moischeid und Gilserberg liefen die Schiffelbacher am Samstag ihre Grenzen ab. Unterwegs informierte Günter Range über Gemarkungsnamen und historische Ereignisse.

Am Dorfgemeinschaftshaus eröffnete der Projektchor zur 750-Jahr-Feier unter der Leitung von Heide Schwöbel den Grenzbegang. Ortsvorsteher und Festausschussvorsitzender Heinz-Wilhelm Trümner dankte den zahlreichen Helfern bei der Vorbereitung der Strecke. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht mitmarschieren. Günter Range übernahm die Leitung. Erste Station war die Nausemühle, wo die Familie Neubauer heute neben der Landwirtschaft auch Strom aus Wasserkraft und Sonnenenergie produziert. An der alten Eiche westlich vom Jubiläumsdorf schlossen sich mehr als 20 Gemündener von der TSV-Wandergruppe den Grenzgängern an. Gemeinsam ging es hinauf zum „Eichelgarten“, wo die erste Rast stattfand. Jens Trümner, Hans-Heinrich Wetzler, Michael Range und Matthias Trümner „stutzten“ Bürgermeister Frank Gleim auf einen Grenzstein.

Nach fünf Stunden, schneller als geplant, erreichten die Grenzgänger wieder das Dorf. Ein Team der Feuerwehr sorgte unterwegs für die Verpflegung und begleitete den Grenzgang mit einem Planwagen. Mehr als 200 Schiffelbacher und Gäste kamen abends zum Schlachte-Essen ins Dorfgemeinschaftshaus.

Die zweite Etappe des Grenzgangs wird am Samstag, 27. April gelaufen. Am 17. Mai stellen die Schiffelbacher ihre erste Dorfchronik vor. Das Festwochenende mit den „Trenkwaldern“ und Festzug findet am 1. und 2. Juni statt. (sr)

Mehr lesen Sie in der Frankenberger Zeitung vom Montag.

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