Wasser und Abwasser: Gemünden geht Kooperation mit EGF ein

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Beschlossene Sache: Die Stadt Gemünden und die Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) haben Kooperationsverträge für Wasser und Abwasser unterschrieben, (von links) EGF-Geschäftsführer Karl-Heinz Schleiter, Bürgermeister Frank Gleim und Erster Stadtrat Rainer Thursar.

Gemünden. Die Stadt Gemünden und die Energie-Gesellschaft Frankenberg (EGF) haben am Freitag eine noch engere Zusammenarbeit in den Bereichen Wasser und Abwasser besiegelt.

Die EGF wird zum Beispiel den technischen Betrieb betreuen und die Stadt in rechtlichen, technischen und kaufmännischen Fragen unterstützen. In den ersten fünf Jahren ist diese Kooperation für die Stadt kostenlos, danach wird sie eine Jahrespauschale zahlen, die für das Grundpaket derzeit bei insgesamt 3200 Euro liegt.

Die Fachkompetenz der EGF sei um ein Vielfaches höher als im Rathaus, sagte Bürgermeister Gleim, dafür sei Gemünden einfach zu klein. An der kommunalen Selbstverwaltung der Stadt werde aber nicht gekratzt. Die EGF habe allein für die Bereiche Wasser und Abwasser je zwei Ingenieure, einen Tiefbautechniker und insgesamt 20 Mitarbeiter in 24-Stunden-Bereitschaft, berichtete Geschäftsführer Schleiter.

Schon in der Vergangenheit hat Gemünden dieses Knowhow genutzt, die EGF überwacht schon seit Jahren aus Frankenberg die Anlagen der Stadt für Wasser und Abwasser. Aufgrund der guten Erfahrungen sieht Bürgermeister Gleim auch die 3200 Euro, die die Stadt nach fünf Jahren jährlich zahlen muss, „als gut angelegtes Geld“. (jpa)

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Quelle: HNA

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