Eder und Lahn: Das Wasser geht zurück

Frankenberg/Marburg/Battenberg. „Wir haben Glück gehabt. Das große Hochwasser ist an der Region vorbeigegangen. Es ist nichts mehr zu befürchten“ Mit diesen Worten beurteilte Hartmut Kaufmann, Beauftragter der Stadt Frankenberg, am Montag die Hochwasserlage im Frankenberger Land.

Eder und Lahn: Das Wasser geht zurück

Am Sonntag war der Wasserstand am Referenzpegel Auhammer in Battenberg auf 2,75 Meter angestiegen. Der kritische Punkt für die Meldestufe 2 liegt bei 2,80 Meter. Von Sonntagmittag bis Montagnachmittag fiel der Pegel bereits auf 2,20 Meter.

Im Nachbarkreis Marburg-Biedenkopf erreichte das Hochwasser am Sonntag seinen vorläufigen Scheitelpunkt. Bei Weimar-Argenstein mussten Feuerwehrleute ein Leck im Deich stopfen. Als „relativ ruhig“ beschrieb Stephan Schienbein, Pressesprecher der Feuerwehr, die Lage. 15 Hochwasser-Einsätze meldete die Leitstelle.

Kampf gegen das Wasser: Feuerwehrleute schützen ein Restaurant mit Sandsäcken, während drinnen der Betrieb weiterläuft.

In Marburg wurde am Sonntagnachmittag ein Wasserstand der Lahn von 4,96 Metern gemessen. Damit wurde die Meldestufe III (4,80 Meter) überschritten. Bis zum Abend stieg der Pegel auf 4,99 Meter.

Glimpflich davongekommen ist die Stadt Battenberg. „Es gab keine gravierenden Schäden. Inzwischen geht der Wasserstand wieder zurück“, berichtete Bürgermeister Heinfried Horsel am Montag.

Die Feuerwehren aus Hatzfeld und Eifa wurden am Sonntagmorgen gegen 5 Uhr mit dem Stichwort „Hochwasser“ alarmiert. Beide Wehren rückten mit 21 Kameraden zur Einsatzstelle in der Hermann-Löns-Straße in Hatzfeld aus. Ein Bachlauf überflutete die innerörtliche Straße bis zur Berleburger Straße in Höhe Firma Hollingsworth & Vose. l.

(mjx/jpa/ll/off)

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Quelle: HNA

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