Neuludwigsdorf

Wasser sprudelt wieder „auf der Pfütze“

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- Bromskirchen-Neuludwigsdorf.
 Die neue Wasserleitung zur „Pfütze“ wurde gestern Nachmittag offiziell in Betrieb genommen.


Ein kleiner Dreh von Wassermeister Wolfgang Klein, und das Wasser sprudelte aus dem Standrohr – mit diesem symbolischen Akt mitten auf der Hauptstraße wurde die Inbetriebnahme der rund 300.000 Euro teuren Investition gestern vollzogen. Vertreter der am Bau beteiligten Firmen, der Gemeindevorstand, einige Gemeindevertreter um Parlamentschef Wolfgang Wichmann und der Ortsbeirat nahmen daran teil.

„Wir haben etwas Wichtiges getan für die Zukunft der Menschen in Neuludwigsdorf“, erklärte Bürgermeister Karl-Friedrich Frese. „Heute ist ein großer Tag für die Dorfgemeinschaft.“ Er erinnerte an die Vorgeschichte des Baus: Mitte der 1960er Jahre endete in dem kleinen Dorf die Zeit der alten Hausbrunnen: Die Neuludwigsdorfer verlegten von einer Quelle am „Pfützer Damm“ durch den Wald ihre erste Wasserleitung – woher, ist heute nicht mehr bekannt.

Doch schon zehn Jahre später musste die Quelle aufgegeben werden – das Dorf schloss sich am Ferienhausgebiet „Auf den Betten“ ans Bromskirchener Netz an. Vor 35 Jahren waren im Linsphertal neue entwickelte Rohre verlegt worden – nach der Empfehlung des Herstellers ohne Sandbett, was Folgen hatte: Es kam wie berichtet immer häufiger zu Rohrbrüchen.

Statt immer neues Geld in die Reparaturen zu stecken, beschlossen die Gemeindevertreter im November vorigen Jahres, trotz der angespannten Haushaltslage in einem Zuge eine komplett neue Leitung von Bromskirchen bis zum Hochbehälter oberhalb Neuludwigdorfs zu bauen, dabei sollte über die Winterseite auch ein kürzerer Weg gewählt werden.

Mehr lesen Sie in der FZ vom Samstag, 13. August

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