Wasserleitungs-Zweckverband: Suche nach schneller Lösung

Im Mittelpunkt der Diskussionen am Freitagabend: Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus (links) und Verbandsvorsitzender Werner Gleim. Foto:  mjx

Haina/Gemünden. Die Umstrukturierung des Wasserleitungzweckverbandes Bunstruth ist noch nicht vom Tisch - auch wenn das Parlament Haina sie abgelehnt hat.

Während einer Sitzung des Verbandes im Rathaus in Gemünden kündigte Hainas Bürgermeister Rudolf Backhaus weitere Gespräche an - und zwar zwischen allen Beteiligten: Vertretern des Zweckverbandes, der Stadt Gemünden und der Gemeinde Haina.

„Ich habe den klaren Auftrag meiner Gemeindevertretung, entsprechende Gespräche zu führen“, sagte Backhaus. Ziel sei es, eine Gesamtlösung zu finden.

Auf ein mögliches Ergebnis dieser Verhandlungen wollte sich der Hainaer Bürgermeister nicht festlegen: „Ob uns das gelingt, weiß ich nicht. Wir werden uns aber mit allen Beteiligten hinsetzen und diskutieren, ob wir ein Großgebilde hinbekommen werden.“

Backhaus nahm als Gast an der Versammlung teil, er sagte den Mitgliedern der Verbandsversammlung zu, das Thema umgehend in Angriff zu nehmen: „Wir sind nicht daran interessiert, das Problem in die Länge zu ziehen. Wir wollen eine schnelle Lösung finden.“

Die Satzungsänderung der Verbandsversammlung müsse erst einmal „auf der Seite“ liege, wie es Backhaus formulierte: „Die Geschäftsgrundlage des Wasserleitungszweckverbandes besteht nach wie vor auf der alten Satzung.“

In der Gemeindevertretung in Haina sei die Thematik eben anders beurteilt worden, als es die Verbandsversammlung gewünscht habe. „Ich habe persönlich hinter dem Vorschlag der Verbandsversammlung gestanden, in der Politik laufen manche Dinge mitunter aber anders, als man das gerne hätte“, sagte Backhaus. (mjx)

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Quelle: HNA

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