Wasserverluste: Rosenthal pumpt mehr als es verkauft

Sorgenkind: Wasserverluste geben der Stadt Rosenthal weiter Rätsel auf. Mit 350 Kubikmetern Wasser pro Tag wird mehr als doppelt soviel gepumpt als verkauft. Symbolfoto:  dpa

Rosenthal. Das leidige Thema Wasserverluste stand auch am Montagabend wieder auf der Tagesordnung der Stadtverordneten-Versammlung in Rosenthal.

Die Wasserverbrauchszahl in der Kernstadt Rosenthal sei weiter gestiegen, teilte Bürgermeister Hans Waßmuth mit.

„Mit einer Förderung von über 350 Kubikmetern Wasser pro Tag wird mehr als doppelt soviel Wasser gepumpt als verkauft. Tendenz noch steigend“, so Waßmuth. In der Kirchhainer Straße sei zur Zeit ein Stück der Leitung freigelegt und könne besichtigt werden. Dort seien auf einer Länge von einem Meter bereits fünf Schellen zur Abdichtung angebracht worden.

Dirk Golde (CDU), der das Thema Wasser „bald nicht mehr hören“ könne, regte an, die Leitungen nachts Stück für Stück mal dicht zu machen um herauszufinden, wo die Schwerpunkte des Wasserverlustes liegen. Dies sei vom Wassermeister bereits so geplant, kündigte Waßmuth an.

Ebenfalls noch nicht abschließend geklärt, sei die Höhe des Wasserschadens im Dorfgemeinschaftshaus Roda. „Nachdem ein Schlauch zur Nachfüllung des Wasserdrucks in der Heizung trotz Schelle von der Wasserleitung abgesprungen ist, lief die offene Wasserleitung über einige Stunden mit voller Leistung in den Heizungskeller und überflutete den Keller sowie Teile des Dorfgemeinschaftshauses und der Sportlerräume“, teilte Waßmuth mit (wir berichteten). Der Schaden an der Heizung liege bei circa 200 Euro. Der Versicherung seien jedoch mögliche Folgeschäden in Höhe von circa 6000 Euro gemeldet worden - für Trocknungs- und Sanierungsaufwand im Parkett und im Sportlerbereich. (bs)

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Quelle: HNA

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