Kurhessenbahn und NVV beginnen mit dem Einrichten von Schranken

Wegen Gleisbauarbeiten ist Jahnstraße ab Freitag gesperrt

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Für die Bauarbeiten ist der Bahnübergang in der Jahnstraße ab Freitagabend gesperrt.Foto: Glotz

Frankenberg - Mit der Reaktivierung der Schienenverbindung zwischen Korbach und Frankenberg ist auch der Bau von drei Bahnübergängen in Frankenberg verbunden. Die Kurhessenbahn hat in den vergangenen Tagen an der Jahnstraße bereits erste Vorbereitungen getroffen und steigt Freitag vollends in die Bauarbeiten ein.

Um die Einschränkungen für Anwohner, Fußgänger und Autofahrer so gering wie möglich zu halten und vor allem schnell voranzukommen, ist die Jahnstraße ab Freitagabend um 20 Uhr bis Dienstag, 20. Mai, um 5 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. An diesem Wochenende arbeiten die Bauarbeiter nicht nur sonntags, sondern auch nachts. Eine Woche später beginnen dann die Umbauarbeiten für den Bahnübergang in der Röddenauer Straße, bei der ebenfalls eine Vollsperrung inklusive Nachtarbeiten vom Freitag, 23. Mai, um 20 Uhr bis Dienstag, 27. Mai, um 5 Uhr geplant ist. Den Schluss bildet der Bau des Bahnüberganges in der Wilhelmsstraße Ende Juni.

Während der bis voraussichtlich September andauernden Bauarbeiten muss immer wieder mit halbseitigen Straßensperrungen gerechnet werden. Ortskundigen wird daher empfohlen, die Baustellen weiträumig zu umfahren. Darüber hinaus sind die Umleitungen ausgeschildert. Der NVV und die Kurhessenbahn werben um Verständnis für die Arbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen und nächtlichen Lärmbelästigungen. Diese seien „leider nicht zu vermeiden“, heißt es in einer Pressemitteilung, und würden auf ein Minimum reduziert.

Insgesamt werden an acht Kreuzungen, an denen die Gleise auf Straßen treffen, neue Bahnübergänge mit Ampeln gebaut, drei davon in Frankenberg. Die anderen liegen in Dorfitter, Herzhausen, Schmittlotheim, Ederbringhausen und Viermünden.

Der Bahnübergang in der Röddenauer Straße in Frankenberg wird durch eine Vollschranke gesichert, die die Zufahrt auf das Gleis auf der kompletten Straßenbreite sperrt.

Alle weiteren sieben Bahnübergänge werden mit Halbschranken ausgestattet. Der Zugang zum Bahnübergang wird dabei so gesperrt, dass jederzeit der Gefahrenbereich auf dem Gleis verlassen werden kann.Insgesamt investieren die Betreiber - nicht aber die Stadt Frankenberg - in die Bahnübergänge rund drei Millionen Euro. Das Land stellt Geld im Rahmen des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes bereit.(r)

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