Gemünden

Weihnachtsmarkt war ein feuchtes Vergnügen

- Gemünden (ug). Trotz schlechten Wetters kamen viele Besucher zum Gemündener Weihnachtsmarkt. Auch Maria und Josef wurden nass. Die Kinder störte die Feuchtigkeit nicht, denn Nikolaus war auch im Regen unterwegs.

Regen, Regen, Regen – aus allen Wolken ergoss sich der Himmel in diesem Jahr über den Gemündener Weihnachtsmarkt. Trotz des Regenwetters kamen erstaunlich viele Besucher in die Wohrastadt. Sie spannten ihren Schirm auf oder suchten sich ein trockenes Plätzchen unter den aufgestellten Buden.

Der Duft von Glühwein und Feuerzangenbowle, Räuberfleisch, Würstchen und Ofenplätzen und die vielen Lichter ließen dennoch ein wenig Weihnachtsstimmung aufkommen. Auch das Feuerwerk am Samstagabend konnte die Regenwolken nicht vertreiben. Am Sonntag zogen Maria und Josef mit den Hirten und zwei Esel bei strömenden Regen durch die Budengasse, bis sie Unterschlupf in einen trockenen Stall fanden. Auch die Kinder der Kindertagesstätte Wolkenland und die Musiker des Musik- und Spielmannzugs der Feuerwehr trotzten den Unbilden des Wetters. Sie trugen Weihnachtslieder vor – und wurden dabei so richtig nass.

Da war es gut, dass es so viele verschiedene heiße Getränke zum Aufwärmen gab. Insgesamt sorgten 50 Stände für ein abwechslungsreiches Angebot. Die leer stehenden Ladenlokale am Steinweg waren mal wieder mit Leben gefüllt. Für die Unterhaltung der Kinder war ein Karussell aufgebaut. Außerdem konnten sie sich schminken lassen und im Weihnachtspostamt einen Brief an das Christkind schreiben. Am Sonntag überraschte sie der Nikolaus mit kleinen Geschenken. Im Sitzungssaal des Rathaus war es schön warm und gemütlich. Die Turnfrauen des TSV hatten eine Krippenausstellung aufgebaut. Über 20 Krippen in allen Größen waren echte Hingucker: von der bunten Playmobil-Krippe bis zu wertvollen geschnitzten Figuren aus Oberammergau.

Eine Patchwork- und eine Hessenstickerei-Ausstellung zeigten Handarbeiten für lange Winterabende. Auch die Kirche lud zum Verweilen im Trocknen ein. Timo Gleim spielte einige Orgelstücke zur Unterhaltung. Zum ersten Mal hatten die Gemündener Karnevalisten einen eigenen Stand. Sie verkauften Narren-Punsch und warben mit einer Bilderausstellung für den nächste Rosenmontagsball. Eine Rettungshundestaffel informierte über ihre Arbeit und zeigten wie Hunde Menschen das Leben retten können.

Am Sonntagabend wurden die Buden in strömenden Regen abgebaut und fürs nächste Jahr verstaut.

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