Frohnhausen

Weit mehr als 1000 Besucher beim vierten Feldtag

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- Von 12 bis 200 PS reichte die Bandbreite der Traktoren und Feldmaschinen beim Feldtag in Frohnhausen. Und die Bandbreite des Alters war bei Publikum und Exponaten gleichermaßen groß.

Es sah nicht nach Heuwetter aus, was sich da am Sonntag über dem oberen Edertal zusammenbraute. „Perfekt für uns“, freute sich Bernd Strieder vom Organisationsteam; „genau, es hätte nicht besser sein können“, stimmte ihm Frank Runzheimer aus dem Vorstand der Vereinsgemeinschaft mit einem Blick auf die teils dunklen Wolken zu. Denn durch den Regen fiel für die heimischen Landwirte die Ernte buchstäblich ins Wasser – stattdessen kamen sie nach Frohnhausen. Dort konnten sie beim vierten Feldtag der Vereinsgemeinschaft neue und alte Landwirtschaftsmaschinen im Einsatz sehen, fachsimpeln, sich an vergangene Zeiten erinnern oder einfach bei Würstchen und Getränken ein paar Stunden genießen, während andere auf dem Feld ackerten – und zwar buchstäblich. Nicht nur aktive Landwirte waren auf das Feld am Ortsrand in Richtung Oberasphe gekommen: Viele, die einst eine Landwirtschaft betrieben, nutzten die Gelegenheit für einen Blick in die eigene Vergangenheit. Insgesamt waren weit über 1000 Besucher der Einladung der Vereinsgemeinschaft gefolgt. Darunter waren auch viele Familien mit kleinen Kindern. Den ganzen Tag lang gab es auf den beiden Feldern links und rechts des großen Zeltes etwas zu sehen: Ob alte Traktoren oder die neuen, riesigen Maschinen, die den Landwirten die Feldarbeit heute erleichtern. Besonders die alten Schätzchen hatten es den Besuchern angetan. Ältestes Exponat war ein „Eicher“ aus dem Jahr 1942 – er ist genauso alt wie sein Besitzer aus Berghofen. Pflüge, Eggen, Grubber, Sämaschinen und Walzen waren im Einsatz, ebenso wie Geräte für die Grünlandbewirtschaftung: Mähmaschinen und ein Schiebrechwender. Etwa die Hälfte der Aussteller kam aus Frohnhausen, der Rest war aus den Nachbardörfern und aus dem näheren oberen Edertal nach Frohnhausen gefahren.

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