Weltkriegs-Granate ohne Zünder aufgetaucht

Wetter-Treisbach. Mit einem ungewöhnlichen, aber letztendlich doch ungefährlichen Fundgegenstand musste sich ein Beamter des Polizeipostens Cölbe am Montag beschäftigen. Der Ordnungshüter traute zunächst aber kaum seinen Augen, als ein 41-Jähriger um 11 Uhr auf dem Polizeiposten auftauchte und die zirka 28 Zentimter lange Sprenggranate auf dem Rücksitz seines Wagens zeigte.

Wie sich herausstellte, hatte der Finder die Granate mit einem Durchmesser von sieben Zentimetern in der Waldgemarkung Wetter-Treisbach in Nähe des Aubachs schon vor Monaten bemerkt und zunächst dort liegen lassen.

Bei der verrosteten Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg fehlte augenscheinlich der Zünder. Experten des Kampfmittelräumdienstes entsorgten noch am frühen Nachmittag den „brisanten Fund“, aber letztlich ungefährlichen Gegenstand.

Die Polizei möchte nochmals darauf hinweisen, sprengstoffverdächtige Gegenstände - auch wenn sie auf den ersten Blick noch so ungefährlich erscheinen - nicht zu berühren und unverzüglich die Polizei zu informieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Beamten abschließend. (jun)

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare