Weltspartag: Kinder und Erwachsene bringen Erspartes auf die Bank

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Freuen sich über ihre Spargeschenke von der Sparkasse Waldeck-Frankenberg: Mattis und Moritz Wohlfarth. Mit im Bild ihre Mutter Sabine Wohlfarth, Geschäftsstellenleiter Pantaleone Elia (hinten rechts) und Privatkundenberater David Zeisler.

Frankenberg. Das Kleingeld klimpert in der Spardose. Mattis und Moritz Wohlfarth aus Frankenberg, zwei und fünf Jahre alt, bringen ihr gespartes Geld in der Weltsparwoche zur Sparkasse, wie viele andere Kinder auch. Die HNA hat sie zur Bank begleitet.

Die Spardosen in Form einer Robbe und eines Fliegenpilzes werden auf die hölzernen Zählbretter ausgeleert. Pantaleone Elia, Geschäftsstellenleiter der Sparkassenfiliale Waldeck-Frankenberg in der Uferstraße, und Privatkundenberater David Zeisler beginnen die Scheine und Münzen zu zählen.

Mattis und Moritz sehen erwartungsvoll zu und dürfen auch mithelfen. Die Scheine werden per Hand gezählt. Für das Münzgeld macht das die Zählmaschine. Nach wenigen Sekunden ist das Geld unter lautem Rattern durchgelaufen und in ein Jutesäckchen gefüllt.

„Wenn das Geld gezählt ist, wird es dem Konto gutgeschrieben“, sagt Elia. Auf den Tagesgeldkonten der beiden Kinder stehen nun die neuen Beträge.

Klassische Sparbücher würden nicht mehr so oft genutzt wie früher, sagt Pantaleone Elia. Das liege daran, dass Tagesgeldkonten einige Vorteile gegenüber Sparbüchern hätten. „Im Prinzip ist ein Tagesgeldkonto ein Girokonto mit Guthabenverzinsung“, erklärt er. Es sei wesentlich flexibler als ein Sparbuch.

Moritz und Mattis erhalten Plüschpinguine als Geschenk fürs Sparen. Außerdem gibt es in diesem Jahr auch Malbücher, Kartenspiele und für die älteren Kinder Kopfhörer.

Auch Sabine Wohlfarth, die Mutter der beiden, geht in der Sparwoche zur Bank. Sie gibt dann das Kleingeld ab, das sich übers Jahr angesammelt hat. „Es ist ein schöner Brauch, den man selbst noch aus der Kindheit kennt“, sagt sie. Das Sparen ist für Sabine Wohlfarth auch ein Stück Erziehung, ihre Kinder sollen den Umgang mit Geld lernen.

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Von Juliane Becker

Quelle: HNA

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