Frankenberg

Weniger Neubauten, mehr Sanierung gefragt

- Spezialisierte Handwerksbetriebe – wie wirkt sich die Wirtschaftskrise und Gesetzgebung auf sie aus? „Es ist nicht leichter geworden“, sagt Schreinermeister Rudolf Neumann jun. aus Frankenberg. Immer wieder sind Neuerungen gefragt, um zu bestehen.

Frankenberg (md). Rudolf Neumann führt zusammen mit seiner Frau Regina die Schreinerei Neumann in der Frankenberger Ruhrstraße in der zweiten Generation. Sein Vater, Rudolf Neumann sen. hatte die Schreinerei 1960 gegründet. Mit zunächst zwei Mitarbeitern stellte der Schreinermeister vor allem Fenster, später aber auch Innentüren, Treppen und dergleichen für den Innenausbau her. Ende der 1970er Jahre spezialisierte er sich auf den Fensterbau, erklärt sein Sohn, Schreinermeister Rudolf Neumann, jun., der 1980 mit in das Unternehmen eintrat. Mittlerweile führt der 44-Jährige Junior den Betrieb zusammen mit seiner Frau Regina. Sie war zunächst für die Büroarbeit zuständig, dann aber entschied sie sich, noch eine Schreinerlehre zu absolvieren und vor fünf Jahren folgte gar noch der Meistertitel. „Wenn einer von uns ausfällt, kann der andere das Geschäft weiterführen“, hat die 43-Jährige zusammen mit ihrem Mann nicht nur die Gegenwart, sondern auch die Zukunft des Unternehmenes im Visier. Zusammen ist das Paar, das Kinder im Alter von 19 und 16 Jahren hat, nun verantwortlich für das Unternehmen und fünf Mitarbeiter. Auch die Eltern packen noch mit an, wenn sie gebraucht werden. Ausbildung betreibt der Betrieb nicht mehr, weil es schwierig sei für die spezialisierten Firma, geeignete Bewerber zu finden. Inzwischen umfasst das Leistungsangebot Holzfenster und -türen sowie Holz-Alu-Konstruktionen und Wintergärten. Wer Kunststofffenster und -türen haben möchte, bekommt auch die – „doch 90 Prozent unserer Kunden wollen Holz“, erklärt Rudolf Neumann. Mehr lesen Sie in der Ausgabe der Frankneberger Zeitung am Donnerstag, 16. Juli, 2009.

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