Weniger Zuschuss für Existenzgründer

Waldeck-Frankenberg. Die Zahl der Existenzgründer wird mittel- und langfristig zurückgehen: Damit rechnet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Kassel. Als Grund gibt sie die Kürzung von Zuschüssen an.

Der Bundestag hatte im Oktober Einschnitte bei der Förderung von Gründungen aus der Arbeitslosigkeit heraus beschlossen. Der Zuschuss wird von einer Pflicht- in eine Ermessensleistung umgewandelt. Die Änderung gilt seit dem Jahresende.

Die Kürzung eines Zuschusses sei nicht per se schlecht, erklärt Carsten Heustock, stellvertretender IHK-Geschäftsbereichsleiter für Unternehmensförderung. „Die aktuelle Kürzung hätte allerdings etwas moderater ausfallen können.“ Dass der bisherige Rechtsanspruch weggefallen ist, sorge bei den Gründern für Verunsicherung.

Viele potenzielle Selbstständige hätten im November und Dezember Beratung gesucht, um ihr Vorhaben noch vor dem Jahreswechsel umzusetzen – daher rechnet die IHK nun erst einmal mit deutlich weniger Anträgen auf Gründungszuschuss.

Hinzu komme ein Umfeld mit niedriger Arbeitslosigkeit, erklärt Dr. Peter Sacher, Leiter des IHK-Servicezentrums Waldeck-Frankenberg. Da gebe es tendenziell weniger Gründungen.

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Quelle: HNA

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