Wettbewerb nach Gottesdienst in Dodenhausen – Ortsvorsteher bezwingt Pfarrer

Wenn die Ostereier rollen

Ab geht’s: Mit etwas Schwung rollten die Eier mehrere Meter den Hang hinunter. Die Teilnehmer beim Ostereierwettrollen in Dodenhausen hatten am Sonntag viel Spaß. Fotos: Schelberg

Dodenhausen. „Auf die Plätze, fertig, los!“: So lautete das Startsignal, das Pfarrer Jörg Mosig gab – und schon rollten bunte Ostereier den Abhang hinunter. Zum zweiten Mal traten die Dodenhäuser am Sonntag beim Ostereierwettrollen an.

Trotz regnerischen Wetters fanden sich zahlreiche Gemeindeglieder an dem Hang am Friedhof ein, um die Eier rollen zu lassen. Zuvor wurde noch Familiengottesdienst gefeiert, ehe zunächst die Kinder, dann die Jugendlichen und schließlich auch die Erwachsenen im Wettkampf ermittelten, wessen Ostereier die längste Strecke zurück legten. Den Abschluss machten Pfarrer Dr. Jörg Mosig und Ortsvorsteher Martin Schmidtmann, dessen Ei weiter als das des Pfarrers rollte. „Letztes Jahr wurde das so gut angenommen und alle hatten Spaß, daher haben wir das dieses Jahr wieder gemacht“, sagte Mosig. Er selbst hatte den Wettkampf einst in England kennengelernt: „Das ist ein schottischer Brauch, bei dem die Familien zu Ostern auf einen Hügel gehen und dann die Eier rollen lassen.“ Allerdings sei es nicht nur ein lustiger Brauch, sondern habe auch einen religiösen Hintergrund. Das Rollen der Eier symbolisiere auch das Wegrollen des Steins von Jesu Grab, erklärte Jörg Mosig. (sm)

Quelle: HNA

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