Warnzeichen und praktische Gegenmaßnahmen

Wenn der Sommer die Hitze bringt

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Frankenberg - Wenn einem übel ist, die Kopfschmerzen wieder kommen oder der Kreislauf Kummer bereitet, kann es durchaus am Wetter liegen.

Unter dem Motto „Klimawandel und Gesundheit - Ursachen, Auswirkungen und Schutzmaßnahmen“ präsentierte Daniela Neuschäfer im Seniorenzentrum Auf der Burg welche Auswirkungen der Klimawandel auf Menschen hat.

„Das der Klimawandel kommt, hat man in Altenlotheim am eigenen Leib zu spüren bekommen“, sagte Neuschäfer. Sie ist gebürtige Frankenbergerin und beim Institut für Berufsbildung angestellt. In 2003 hat sie ihren Abschluss zur Diplom-Pädagogin mit dem Schwerpunkt Gesundheit gemacht.

„Thema wird unterschätzt“

„Besonders von Extremwetter betroffen sind Senioren und Kinder, die sich nicht so schnell auf einen Klimawechsel einstellen können“, sagte sie. Während besonders starker Hitzewellen in den Jahren 2003 und 2006 starben in Europa vielen Menschen. Ein Großteil der Opfer war pflegebedürftig und konnte nicht für sich selbst sorgen. „Das Thema wird unterschätzt“, sagte sie. In diesen Hitzeperioden gab es viel mehr Notaufnahmen durch Hitzekollaps, Hitzeerschöpfung und Hitzeschock als üblich. Die häufigsten Symptome bei starker Wärmebelastung sind Kreislaufbeschwerden, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erhöhter Puls und Bauch- und Muskelkrämpfe in Armen und Beinen. „Bitte nehmen Sie diese Warnzeichen ernst“, rief Daniela Neuschäfer auf.

Die Gegenmaßnahmen sind möglichst: Mindestens eineinhalb Liter am Tag trinken, koffein- und alkoholhaltige Getränke vermeiden und leichte Kost wie zum Beispiel Salat, Obst oder Suppen zu sich nehmen. Auch lockere Kleidung könne einen Teil zur Entlastung des Körpers beitragen. Beim Aufenthalt im Freien muss an Sonnenschutz gedacht werden.

Von Lukas Scheerer

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