Wertungssingen Sängerkreis Edertal: Claudia Rübben-Laux übte konstruktive Kritik

Lob und konstruktive Kritik: Wertungsrichterin Claudia Rübben-Laux (vorn) fand für jeden Chor die richtigen Worte – hier für den Frauenchor Harmonie aus Frankenberg. Foto: Battefeld

Frankenberg. Tonreinheit, Dynamik, Interpretation und Aussprache: Das waren nur einige der Kriterien, auf die es beim Wertungssingen des Sängerkreises Edertal ankam. Knapp 400 Sänger unter zehn Chorleitern stellten sich dafür in der katholischen Kirche in Frankenberg dem Urteil von Claudia Rübben-Laux aus Leverkusen, die den Chören Lob, Motivation und – charmant verpackt – konstruktive Kritik mit auf den Weg gab.

Nach gut drei Stunden „Vorsingen“, bei dem jeder der zwölf beteiligten Chöre zwei Lieder präsentierte, zollte die nordrhein-westfälische Landes-Chorleiterin den heimischen Sängern Respekt und Anerkennung: „Das Leistungsniveau hat mir sehr, sehr gut gefallen. Es waren durchweg respektable Chöre dabei“, betonte sie. Vor allem die „tolle Chorauswahl“ habe ihr gefallen. „Wichtig ist ja auch immer, dass das Stück auf den Chor passt.“

Das Wertungssingen diene vor allem der Standortbestimmung, hatte die Leverkusenerin den Teilnehmern eingangs gesagt und die Sänger aufgefordert, alles „locker und unverkrampft“ anzugehen. Dementsprechend locker und unverkrampft, aber fundiert formulierte die freischaffende Gesangspädagogin anschließend auch ihre Kritik, hob positive Aspekte hervor, gab praktische Verbesserungsvorschläge und betonte zwischendurch mehrfach: „Denken sie daran: Wir klagen hier auf hohem Niveau.“

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Von Susanna Battefeld

Quelle: HNA

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