Wertvolle Exponate des Kreis-Heimatmuseums präsentiert

Historische Wetterfahnen: Der Rosenthaler Kunstschmied Gerald Lanz hat sie alle für das Kreis-Heimatmuseum restauriert und im Eingangsbereich angebracht. Foto: Völker

Frankenberg. Das Frankenberger Kreis-Heimatmuseum im ehemaligen Kloster St. Georgenberg hat in der Bevölkerung viele Freunde und Unterstützer: Bis auf den letzten Platz war deshalb die Mauritus-Kapelle besetzt, als Museumsleiter Heiner Wittekindt gemeinsam mit Hans Papenfuß zum Jahresende „neue Schätze“ und eine völlig überarbeitete Präsentation vorstellte.

„Unser Museum im Kloster hat Exponate, die sich nicht verstecken dürfen. Das verpflichtet uns, sie auch angemessen zu präsentieren“, erklärte Wittekindt.

Dass dies angesichts weniger Finanzmittel des Kreises nur durch Unterstützung von Sponsoren und dem Förderverein Kreis-Heimatmuseum möglich ist, erläuterte der Museumsleiter an einer Fülle von Beispielen. Unter den Gästen waren auch Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß und Erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, der als Hausherr dem Frankenberger Museum zusicherte, dass er bei den geplanten Baumaßnahmen im kommenden Jahr auch ein offenes Ohr für die Anliegen des Museums haben werde. „Sie überliefern hier nicht nur Kultur, sondern bereichern sie selbst“, lobte Deutschendorf.

Endlich in angemessener Aufstellung konnte Wittekindt die sechs Tyle-Figuren aus der Liebfrauenkirche, die den Bildersturm unbeschädigt überstanden, auf neuen Wandsockeln im Kreuzgang des Museums präsentieren.

Die restaurierten Barockengel aus der 1970 abgerissenen Totenkirche schweben nun ebenfalls gut sichtbar auf Holzkonsolen an der Stirnwand der Mauritiuskapelle.

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Von Karl-Hermann Völker

Quelle: HNA

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