Wette: Bürger sollen 400 Kilo Lebenssmittel für Tafel sammeln

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Freuen sich auf Lebensmittelspenden, um die Körbe wieder zu füllen: (von links) Evelin Jacobs vom Familienbüro; Hans-Jürgen Wilhelm, Koordinator der Frankenberger Tafel; Bürgermeister Rüdiger Heß und Ernst-Dieter Mankel, 1. Vorsitzender der Tafel.

Frankenberg. „Bitte helft mir“: So lautet der Appell von Bürgermeister Rüdiger Heß an die Menschen in Frankenberg.

Grund für den Aufruf ist eine Stadtwette, die er mit der Frankenberger Tafel eingegangen ist: Bis zum Familienaktionstag am 1. September muss er 400 Kilogramm haltbare Nahrungsmittel sammeln.

„Der Impuls, den wir mit der Wette senden, ist wichtig. Ich hoffe auf die Unterstützung der Bürger“, sagt Rüdiger Heß.

Am Samstag, 1. September, um 16 Uhr schlägt die Stunde der Wahrheit: Dann werden die Nahrungsmittel gewogen. Ist die Wette nicht erfüllt, muss Bürgermeister Heß eine Tour mit der Frankenberger Tafel fahren und Lebensmittel in Supermärkten abholen.

„Wir wollten uns am Familienaktionstag nicht einfach nur dahinstellen, deshalb haben wir uns die Stadtwette überlegt“, erklärt Hans-Jürgen Wilhelm, Koordinator der Tafel. Die Lebensmittelspenden der Supermärkte seien rückgängig. „Die Körbe können nicht mehr ganz gefüllt werden“, sagt Wilhelm. Ziel ist es, Privatleute aufmerksam zu machen. Die Tafel versorgt insgesamt 215 Kinder und 129 Senioren über 60 Jahre in und um Frankenberg.

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Von Lena Wenzel

Quelle: HNA

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