Rosenthal erhält 16 000 Euro für das Projekt – Auch Privatleute sollen mitziehen

Ein Weg mit wilden Rosen

Noch ist Fantasie gefragt: (von links) Bürgermeister Hans Waßmuth, Ortsvorsteher Otfried Vaupel, Brigitte Hennrich, Walter Rinklin und Heidi Lay sehen bereits den Natur- und Erlebnisplatz vor ihrem geistigen Auge. Foto: Moniac

Rosenthal. Gute Nachricht für Rosenthal: Walter Rinklin vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung des Landkreises Waldeck-Frankenberg überbrachte jetzt den offiziellen Bescheid über die Förderung des geplanten Wildrosenweges. Damit kann der Startschuss fallen für den vier Kilometer langen Rundwanderweg innerhalb des Burgwaldstädtchens und an seinen Ausläufern.

Der Arbeitskreis „Wildrosenweg“ befasst sich schon seit Längerem mit Vorschlägen für das Projekt, das sowohl die regionale Identität der Einwohner steigern als auch eine Attraktion für Feriengäste bilden soll.

Ortsvorsteher Otfried Vaupel bezifferte die voraussichtlichen Kosten auf 32 000 Euro. „Da ist alles drin“, versicherte er, zumal geplant sei, viele Arbeiten in Eigenleistung zu erbringen. 60 Prozent der Nettokosten, also 16 100 Euro, werden vom Leader-Programm getragen, wobei 13 400 Euro aus EU-Mitteln und 2700 Euro aus Landesmitteln stammen (siehe Hintergrund).

„Einige sind bereits mit Eifer dabei.“

Heidi Lay

Die verbleibenden 40 Prozent plus die Mehrwertsteuer müssen aus den kommunalen Töpfen bezahlt werden. „Die städtischen Gremien stehen hinter dem Rosenprojekt“, sagte Bürgermeister Hans Waßmuth, „es ist vergleichbar mit dem Freizeitgelände Fischewosse, dessen Umbau auch zunächst umstritten war. Heute wird es täglich genutzt und ist schon lange kein Streitpunkt mehr.“

Gleiches erhoffen sich Stadt und Arbeitskreis vom Wildrosenrundweg. Start- und Zielpunkt wird die Gaststätte Rosengarten sein, deren Umfeld noch schöner bepflanzt werden soll. Weitere 16 Stationen werden unter anderem mit Schautafeln und der vermehrten Anpflanzung heimischer Wild- und Kletterrosen interessante Informationen liefern.

Besonders attraktiv dürfte der Natur- und Erlebnispark am Ende des Neubaugebiets Am Hasengraben werden, für den der Arbeitskreis schon viele Ideen hat: von einem Wasserlauf, über Findlinge bis hin zur Naschhecke.

Für die Umsetzung der Pläne, die bis zum Herbst 2010 vorgesehen ist, ist auch erhebliches ehrenamtliches Engagement notwendig. „Einige sind bereits mit Eifer dabei“, sagte die stellvertretende Ortsvorsteherin Heidi Lay. Da der Wildrosenweg zum Teil durch bebautes Gelände führe, erhoffe man sich ein verstärktes Interesse der Anwohner.

Für den Anbau alter Rosensorten gebe es selbstverständlich fachkundige Beratung durch den Arbeitskreis. Möglichst alle Bürger sollten sich angesprochen  fühlen, mit Ideen und Leistungen zum Gelingen des Weges beizusteuern. Bürgermeister Waßmuth zeigte sich zufrieden über die positive Entwicklung: „Wir freuen uns, dass die Planungen jetzt umgesetzt werden können.“

Von Marise Moniac

Quelle: HNA

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