Windkraftanlagen auch für Frohnhausen im Gespräch

Stehen oft sehr markant in der Feldflur: Windkraft-Anlagen wie diese bei Ernsthausen. Archivfoto: Koeltschtzky

Frohnhausen/Dodenau. Über die vier im Bereich der Dodenauer Außengehöfte geplanten Windräder hinaus ist nun auch von einem möglichen Standort bei Frohnhausen die Rede.

Kurz vor dem Ende der Meldefrist für den Teilregionalplan Energie, in dem das Regierungpräsidium Flächen für Windkraftanlagen ausweist, ist es in Battenberg noch einmal turbulent geworden. Über die vier im Bereich der Dodenauer Außengehöfte geplanten Windräder hinaus ist plötzlich auch von einem möglichen Standort bei Frohnhausen die Rede: an der Einmündung der Landesstraße von Frohnhausen auf die Bundesstraße 253.

Er sei von „nicht offizieller Seite“ auf diesen möglichen Standort aufmerksam gemacht worden, sagte Bürgermeister Christian Klein in der Ausschusssitzung am Donnerstagabend. Er habe daraufhin eine E-Mail an das Regierungspräsidium geschrieben und um Aufklärung gebeten. „Bisher habe ich keine Antwort erhalten“, sagte Klein.

Stadtverordnetenvorsteher Heinz-Günther Schneider (SPD) konnte sich erinnern, dass der Bereich „Dreiländereck“ an einem ehemaligen Steinbruch zu einem früheren Zeitpunkt als „Suchraum“ ausgewiesen war. Windmessungen hätten jedoch ergeben, dass der Wert von 5,75 Metern in der Sekunde nicht erreicht werde und der Standort von daher unwirtschaftlich sei. Aus dem Teilregionalplan sei die Fläche daraufhin „rausgefallen“, sagte Schneider. Der Parlamentschef, gleichzeitig Kreisvorsitzender des Naturschutzbundes, bewertet diesen Standort als „von der Landschaftsprägung her problematisch“.(off)

Was die Ausschussmitglieder zu den geplanten vier Windkraftanlagen zwischen Elsoff und Dodenau sagten, lesen Sie in der gedruckten Samstag-Ausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

Quelle: HNA

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare