Schutz vorm Erfrieren

Städte im Kreis halten für Obdachlose Unterkünfte bereit

Waldeck-Frankenberg. In der kalten Jahreszeit wird das Leben für Obdachlose noch beschwerlicher, als es ohnehin schon ist. Bei Minusgraden kann die Übernachtung im Freien lebensgefährlich sein. Im Landkreis könnten die Betroffenen in Notunterkünften unterkommen.

Das hat eine HNA-Anfrage bei mehreren Städten ergeben.

In Bad Arolsen gab es 2013 vier obdachlose Durchreisende, die teils mehrere Tage in der Bad Arolser Obdachlosenunterkunft verbrachten. Weiterhin sind drei Obdachlose seit einem längeren Zeitraum dort untergebracht. Mit dem geplanten Verkauf der Obdachlosenunterkunft im Birkenweg werde sich die Situation dahingehend ändern, dass das Gebäude dann nicht mehr für die Unterbringung der Obdachlosen zur Verfügung stehe. Alternative Unterbringungsmöglichkeiten werden geprüft, erklärte Ordnungsamtsleiter Andreas Mertens.

Dem Bad Wildunger Sozialamt sind keine Obdachlosen bekannt, die sich in der Stadt aufhalten. "Damit setzt sich ein Trend fort, denn schon in den vergangenen Jahren hatten wir so gut wie keine Durchreisenden mehr in unserer Stadt", so Sozialamtsleiterin Renate Hinse. Dennoch hält man eine Unterkunft mit einem Doppelbett für Frauen und mindestens sechs Einzelbetten für Männer bereit.

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Quelle: HNA

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