Battenfeld

"Wir-Stiftung" der Kirchengemeinde erhält 2000 Euro

- Allendorf-Battenfeld/Wiesbaden. In Wiesbaden haben Vertreter des Kirchenvorstands und Pfarrer Claus Becker den Gewinn entgegen genommen. Sie stellten ihre Stiftung zugleich während der „Ideenmesse“ vor.

Wiesbaden/Battenfeld. Im Rahmen des Kirchenvorstandstages der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) wurde die evangelische Kirchengemeinde Battenfeld/Rennertehausen am vergangenen Samstag in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen für ihre Idee der „Wir-Stiftung“ mit einem Geldpreis von 2000 Euro ausgezeichnet. Zuvor hatte die Kirchengemeinde am Bonifizierungsprogramm der EKHN teilgenommen, durch das die Stiftung bereits rund 5800 Euro erhielt.

Unter den Teilnehmern dieses Programms wurden wiederum neun Projekte, bei denen ein besonderes Engagement und vorbildliche Bemühungen zu erkennen waren, ausgewählt, die dann am vergangenen Samstag ausgezeichnet wurden.

Den Geldpreis nahmen Pfarrer Claus Becker und die Kirchenvorsteher Heike Koch, Michaela Ackermann, Michael Specht und Liselotte Bürger entgegen. Die seit einem Jahr bestehende Stiftung setzt sich dafür ein, Traditionen zu bewahren, die Gemeindearbeit von heute in vielfältiger Weise zu unterstützen und für die Zukunft Nachhaltiges zu schaffen.

Dies stellten die Kirchenvorstandsmitglieder in Wiesbaden an ihrem Stand bei der Ideenmesse, bei der insgesamt 76 Kirchengemeinden Projekte zur zeitgemäßen Gestaltung von Kirche vorstellten, auch symbolisch dar. Interessierte Besucher konnten eine Leonardobrücke zwischen gestern, heute und morgen bauen, wobei das Wort „gestern“ am linken Standende, „heute“ in der Mitte und „morgen“ am rechten Standende geschrieben stand.

Außerdem erhielten sie Informationen zur „Wir-Stiftung“ und darüber, was bei einer Stiftungsgründung zu beachten ist. Unter anderem unterstützt die Stiftung die Instandhaltung der Kirchen und Gebäude der Kirchengemeinde sowie Projekte im Bereich der Kinder-, Jugend- und Seniorenarbeit.In der „Wir-Stiftung“ gebe es ein vielfältiges Engagement, erklärte Pfarrer Claus Becker. Sowohl Einzelpersonen als auch Gruppen und Vereine engagierten sich. „Es ist das A und O einer Stiftung, dass Leute mitmachen“, sagte Becker. Sie richte sich auch an die Nicht-Gemeindeglieder. „Wir möchten die Menschen verbinden und alle unter dem Dach des Dorfes halten.

Ziel der Stiftung ist es, dass das Stiftungskapital in den nächsten zehn bis 15 Jahren auf 250 000 Euro anwächst, um die Zinsen so zu steigern, dass eine große Anzahl an Projekten umgesetzt und langfristig unterstützt werden kann.

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