40 Jahre Jugendfeuerwehr Haubern

„Wir wollen Vereinsbindung schaffen“

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Männer und Frauen der ersten Stunde bei der Hauberner Jugendfeuerwehr: Ralf Hesse, Armin Tripp, Rainer Koch, Armin Hesse, Dieter Mütze, Jürgen Naumann, August Schneider und Heike Ellermann (v.l.).

Frankenberg-Haubern - Mit einer „Löschparty“ und einem Pokalwettkampf hat die Hauberner Jugendfeuerwehr am Wochenende ihr 40-jähriges Bestehen begangen.

„Warum machen wir Jugendfeuerwehr?“, fragte Jugendwart Peter Gaul beim Festakt der Hauberner Nachwuchsbrandschützer am Freitagabend. Vor vier Jahrzehnten gründeten die Hauberner die Jugendfeuerwehr, allen voran der bereits verstorbene Initiator Karl Vöhl, Wehrführer August Schneider und der erste Jugendwart Dieter Mütze. Nahezu alle Aktiven der heutigen Wehr durchliefen die Jugendabteilung. „Ohne Jugendarbeit keine aktive Einsatzabteilung. Wir wollen Vereinsbindung schaffen“, gab Gaul selbst die Antwort auf seine Frage.

Der Jugendwart erinnerte an die ersten Übungen der Hauberner Jugendlichen auf dem Friedrichshäuser Waldsportplatz und die vielen Wettkampferfolge auf Stadt-, Kreis- und Landesebene. Als Garanten für die gute Jugendarbeit nannte er ein starkes Betreuerteam, hilfsbereite Eltern und die Unterstützung durch die Stadt Frankenberg.

Jugendwart Peter Gaul und sein Stellvertreter Kai Peupelmann ehrten 14 Männer und Frauen, die 1975 in die Jugendfeuerwehr eintraten und heute noch der Feuerwehr angehören: Armin Hesse, Ralf Hesse, Rainer Koch, Detlef Möbus, Walter Höhl, Heike Ellermann, Jürgen Naumann, Harald Mütze, Veronika Hartel, Udo Schäfer, Hartmut Schäfer, Karl-Heinz Scholl, Karl Walter Scholl und Armin Tripp.

Präsentkörbe nahmen Dieter Mütze als erster Jugendwart und August Schneider als Wehrführer des Gründungsjahres entgegen.

Am Abend feierten die Hauberner bei einer „Löschparty“ zu Musik von DJ Markus Freitag mit vielen Gästen aus der Region den runden Geburtstag der Jugendfeuerwehr.

Am Sonntag maßen sich die Jugendfeuerwehren in einem Feuerwehr-Wettkampf. Als Neuner-Mannschaften oder Staffelteams mit sechs Aktiven trugen die Mädchen und Jungen einen Löschangriff mit Befehlen und Knoten in Sekundenschnelle vor.

Der Hauberner Jugendwart Peter Gaul zeigte sich erfreut über die gute Beteiligung und die Motivation der Jugendlichen bei idealen Wetterbedingungen. Die jeweils drei ersten Teams der einzelnen Kategorien bekamen Pokale überreicht. (sr)

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