SPD wirbt für neuen Stil in der Kreispolitik

„Die Zukunftsregion gestalten“: Vorsitzender Christoph Weltecke stimmte die Delegierten des SPD-Unterbezirks-Parteitags im DGH Burgwald auf kommende Aufgaben und Themen ein. Foto:  Paulus

Waldeck-Frankenberg. Auf eine neue Zeit und einen neuen Stil in der Kreispolitik hat sich die SPD Waldeck-Frankenberg bei ihrem Unterbezirks-Parteitag gestern Nachmittag in Burgwald eingeschworen.

„Die Abwahl der Eichenlaub-Koalition war das Ende der Macht- und Ausgrenzungspolitik“, sagte Reinhard Kahl als Vorsitzender der Kreistagsfraktion.

Auch Dr. Christoph Weltecke, der Vorsitzende des Unterbezirks, ging mit der Kreis-CDU ins Gericht: „Wenn Karl-Friedrich Frese uns eine Politik des Stillstandes vorwirft, fehlen mir die Worte“, sagte Weltecke. „Uns muss man nicht erklären, wie Kreispolitik geht.“

„Unser neuer Stil heißt Beteiligung“, rief Reinhard Kahl den 96 Delegierten aus den Ortsvereinen zu. Die Kernkoalition im Kreistag aus SPD und Grünen sei offen für Ideen der Opposition. Seit der Kommunalwahl 2011 gehe es darum, „die Trümmer aufzuräumen“ aus der Eichenlaub- und Niederstraßer-Ära, sagte Kahl und nannte als Beispiele das Kreiskrankenhaus und die Beschäftigungsgesellschaft. Die CDU könne mit Niederlagen anscheinend schlecht umgehen, meinte Kahl. Er verfolge mit großem Interesse, „wie sich die Christdemokraten in Frankenberg zerlegen“.

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Von Jörg Paulus

Quelle: HNA

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