Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA verleiht Heinrich Vöhl die goldene Ehrennadel

Wirt aus Überzeugung und Leidenschaft

Ehrung für den beliebten Frankenberger Gastwirt Heinrich Vöhl, genannt „Vöhls Heini“, (von rechts): DEHOGA-Präsident Gerald Kink, Kreisvorsitzender Werner Steuber, Bezirksverbands-Geschäftsführerin Anna Homm und Vorstandsmitglied Hjalmar Schmitt sowie der

Frankenberg - Heinrich Vöhl ist populär und liebenswürdig, den Mitmenschen stets zugewandt und nach vier Jahrzehnten aktiver Vorstandsarbeit auch im hohen Alter als Ehrenvorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes im Frankenberger Land immer noch Vorbild für Gastlichkeit.

Heinrich Vöhl, besser bekannt als „Vöhls Heini“, wurde auf der Landesdelegiertentagung des Hotel- und Gaststättenverbandes DEHOGA Hessen in Willingen von Präsident Gerald Kink mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet. Heinrich Vöhl, Gastwirt aus Überzeugung und Leidenschaft, feierte vor Kurzem seinen 90. Geburtstag.

„Großzügig geregelt“

Als 30-Jähriger übernahm der Jubilar im Jahr 1952 das Amt des Vorsitzenden des Hotel- und Gaststättenverbandes im Altkreis Frankenberg. 40 Jahre lang leitete er die Geschicke des Kreisverbandes Frankenberg und ­gehörte zudem auch 40 Jahre dem Vorstand des ­Bezirksverbandes Nord- und Osthessen in Kassel an. Seine Souveränität, sein Engagement und sein Sachverstand seien vorbildlich, hieß es bei der Ehrung in Willingen. Typisch für Heini Vöhls Grundhaltung zum Leben und zu den Mitmenschen ist bis heute sein Wahlspruch: „Es wird alles großzügig geregelt!“

Der gelernte Bäckermeister „in der fünften Generation“ musste schon früh die elterliche Bäckerei mit Gastwirtschaft übernehmen. Bald erkannte er im Gastgewerbe die größere Entfaltungsmöglichkeit: Sein Gasthof, volkstümlich „bei Vöhls Heini“, in der Neustädter Straße in Frankenberg wurde nach mehrfachen An- und Umbauten zum beliebten Treffpunkt für Jung und Alt. Generationen von Gymnasiasten feierten hier ihr „Abi“. Politiker aller Parteien, Handwerker, Bankdirektoren, Minister, Dichter und Bauern kehrten und kehren hier ein.

Mit 65 drehte Heini Vöhl dann den „Zapfhahn nach oben“ und trat in den Ruhestand. Noch heute kommt er aus seiner Wohnung im Obergeschoss des Gasthauses zu besonderen Anlässen runter, wo er sich mit vielen Bildern und Erinnerungsstücken umgeben hat.

Seit 1997 führt Vöhls Neffe Frank Krones in seinem Sinne den Betrieb weiter. „Vöhls Heini“ zählt bis heute zu den populärsten Gasthöfen im Frankenberger Land.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare