Rosenthal

Wirtschaftsminister Dieter Posch überreicht Herbert Lay den hessischen Verdienstorden

- Rosenthal. Wirtschaftsminister Dieter Posch überreichte demFDP-Kommunalpolitiker und UnternehmerHerbert Lay am Freitag im Rathaus den hessischen Verdienstorden am Bande.

Mit Lay werde eine Persönlichkeit für außerordentliche Dienste geehrt sagte der Minister und zeichnete Lays Lebenslauf nach. 1962 hatte sich der gebürtige Rosenthaler als Baustoffhändler selbstständig gemacht, 2003 fusionierte sein Unternehmen mit Balzer.

Seit mehr als 30 Jahre sei Lay ehrenamtlich tätig, zunächst als Stadtverordneter, seit 2001 auch im Kreistag. Es reiche nicht, das Ehrenamt als selbstverständlich hinzunehmen, oder sich zu beklagen, dass zu wenige mit Erfahrung in einem Untenehmen im Parlament säßen, erklärte Posch. Lay habe sich „dieser Verantwortung gestellt“. Von Lays Engagement und wirtschaftlichem Sachverstand habe die gesamte Region profitiert.Außerdem habe Lay dem Rosenthaler Kirchenvorstand angehört und nach 1989 mit dem Frankenberger Lions-Club Hilfslieferungen nach Lettland, Weißrussland und Rumänien organisiert. Blumen überreichte der Minister an Helga Lay, die ihren Mann unterstützt habe.

Lay habe sich für die Ordensverleihung „durch redliches Engagement über Jahre qualifiziert“sagte der Erste Kreisbeigeordnete Peter Niederstraßer:. Es sei bewundernswert, wie es der Unternehmerpersönlichkeit gelungen sei, ein hohes Arbeitspensum für seinen Betrieb zu leisten und sich dann noch freiwillig ehrenamtlich zu engagieren.

Als „heimlichen Wirtschaftsminister des Kreises“ bezeichnete der FDP-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heinrich Heidel ironisch den Geehrten. „Dein Rat ist gefragt, dein Wissen begehrt“, Lay sei „einer, der steuert, auch im Rentenalter“, und der Kommunalpolitik mit einem gesunden Menschenverstand“ betreibe.

Er sei vor 36 Jahren aus der Überzeugung in die FDP eingetreten, „dass man als Bürger einer kleinen Gemeinde mitreden sollte, wenn es um die Gestaltung der Kommune geht“, sagte Lay. Er habe in Rosenthal „das eine oder andere erreicht“, aber es habe auch Enttäuschungen gegeben. Die Wahl in den Kreistag sei die nächste Herausforderung gewesen, er habe versucht, die Bindung der Partei an Handwerk und Handel auszubauen.Lay bekannte er sich zur „freien und sozialen Marktwirtschaft“ und zu den Jahrhunderte alten Tugenden des „ehrlichen Kaufmanns“. Er versicherte: „Ich möchte mich auch weiter für die Interessen der Allgemeinheit und das Wohl der Bürger einsetzen.“

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