Ortsbeirat denkt über Anbau an die Mehrzweckhalle nach – Kein Geld im Haushalt

Wohin mit den Platten?

Mögliche Lösungen: Durch einen Anbau an die Mehrzweckhalle oder einen Durchbruch von der Halle in diese Garage könnte eine dauerhafte Unterstellmöglichkeit für die Platten der Tischtennis-Abteilung geschaffen werden. Foto: off

Dodenau. Mit dem Wunsch der Tischtennis-Abteilung nach einer sicheren Unterbringung für die vereinseigenen Tischtennis-Platten und Umrandungen hat sich der Dodenauer Ortsbeirat beschäftigt. Das Problem: Bei Großveranstaltungen in der Mehrzweckhalle müssen die Platten hin- und her geschoben werden. Die Tischtennis-Abteilung unter der Leitung von Eckhard Born wünscht sich schon seit längerem einen sicheren Platz für die Platten.

Bei einem Ortstermin wurde zunächst ausgeschlossen, die Platten im Foyer unterzubringen. Dieser Raum wird für die Garderobe benötigt. Auch Sicherheitsaspekte sprachen gegen eine dortige Lösung.

Als Alternative wurde ein Anbau zwischen Mehrzweckhalle und Garage ins Gespräch gebracht – eine Verlängerung der Garage bis zu den Umkleidekabinen. Im Gespräch mit Architekt Hans-Helmut Müller wurde deutlich, dass eine solche Lösung nicht für „kleines Geld“ zu realisieren ist. Es gibt einen Höhenunterschied zwischen Garage und der hinteren Hallentür. Das dort verlegte Pflaster müsste aufgenommen werden. Die Frage sei auch, wie eine Verlängerung sich auf die Optik der Halle auswirke, erklärte Hans-Helmut Müller.

Bernd Müller brachte einen Durchbruch von der Halle direkt in die Garage/Plattenlager ins Spiel. Das wäre nach Überzeugung des Ortsbeirats die günstigste Lösung. Es würde jedoch kein zusätzlicher Lagerraum geschaffen. „Jeder Quadratmeter zusätzlicher Lagerraum wäre aber ein Gewinn für alle“, stellte Ortsbeiratsmitglied Hartmut Specht fest. Die Tischtennisspieler gaben zu bedenken, dass die Garage dann auch geheizt werden müssen, weil die Tischtennisplatten keine Minustemperaturen vertragen. Geprüft und berechnet soll auch ein Anbau auf der anderen Seite der Garage. Kurzfristig ist das Problem offenbar nicht zu lösen, weil bisher auch kein Geld im Haushaltsplan der Stadt vorhanden ist. (off)

Quelle: HNA

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