Worauf Anfänger des Fitnesslaufes achten sollten – Wir haben den Profi-Läufern der LG Eder zugeschaut –

Allendorf. „Wer es schafft, 30 Minuten am Stück zu joggen, ist schon gut.“ Das sagt Knut Holzapfel, Trainer bei der Leichtathletikgemeinschaft (LG) Eder darüber, wie sich die Teilnehmer des Frankenberger Fitnesslaufes richtig vorbereiten.

Und dieser Mann weiß, wovon er spricht. Denn er trainiert zwei Mal wöchentlich die Mittel- und Langstreckenläufer des Vereins, die beispielsweise an Hessischen und Deutschen Meisterschaften im Mittelstreckenlauf und an Marathonläufen teilnehmen.

Er selbst kenne den Fitnesslauf, der in diesem Jahr am Sonntag, 6. Juli in Frankenberg stattfindet, nur vom Namen. Aber einige seiner Läufer seien schon dabei gewesen. „Wer einfach nur mal mitlaufen will, sollte den Organismus richtig auf die Belastung vorbereiten – 30 Minuten am Stück laufen ist etwas anderes als fünf Minuten.“

Seine Athleten rennen auch nicht gleich los, sobald sie das Stadion auf der Beetwiese in Allendorf betreten. Bevor sie mit ihrem individuellen Training beginnen, ist Lauf-ABC angesagt: „Die ersten 15 Minuten trainieren wir mit verschiedenen Übungen ökonomisches Laufen und die Koordination“, erklärt Holzapfel. Anschließend teilt er die zwölf Männer in zwei Gruppen auf – in Mittel- und Langstreckenläufer.

Die einzige weiblich Läuferin an diesem Abend, Ina Placht, kann zurzeit wegen einer Schienbeinverletzung nicht mitlaufen. Sie nutzt das Training, um mit Wurf- und Dehnübungen wieder fit zu werden: Sie wirft beispielsweise einen Ball gegen die Wand und dehnt Beine und Arme mit verschiedenen Übungen.

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Von Nina Nickoll

Quelle: HNA

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