Mit Wurstbrötchen Geld erschwindelt

Biedenkopf. Wechselfallenschwindel nennt man in Fachkreisen den Vorfall, der sich am Dienstag in der Biedenkopfer Hospitalstraße ereignet hat. Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges ein.

Ein Mann betrat gegen 12.15 Uhr einen Laden und bestellte ein Wurstbrötchen. Ein wenig Kleingeld für das Essen, das natürlich nicht ausreichte, legte er auf die Theke. Das bemerkte die Verkäuferin noch.

Nun hielt der Kunde einen 50-Euro-Schein in der Hand und bat die Angestellte darum, den Schein zu wechseln und auf 48 Euro herauszugeben. Der gewiefte Mann verwickelte die 46-Jährige jetzt so intensiv in ein Gespräch, dass sie vor lauter Ablenkung das Wechselgeld in Höhe von 48 Euro aushändigte, ohne im Gegenzug den 50-Euro-Schein zu nehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Der mutmaßliche Betrüger verließ danach sofort das Geschäft. Eine weitere Kundin machte die Verkäuferin auf das Malheur aufmerksam. Leider zu spät. Von dem „hungrigen Mann“ war nichts mehr zu sehen.

Der Verdächtige ist Deutscher, zirka 170 bis 175 cm groß und hager. Er hat ein schmales Gesicht und blonde glatte Haare, die über die Ohren reichen. Bekleidet war er mit einer Bluejeans und einer gemusterten Jacke mit vermutlich blauen und roten Farbanteilen.

Während des Geschehens sollen sich zwei weitere Kunden im Laden befunden haben. Die beiden Kunden werden für die weiteren Ermittlungen als Zeugen benötigt und gebeten, schnellstmöglich Kontakt mit der Polizei in Biedenkopf aufzunehmen.

Hinweise zu dem Verdächtigen bitte an die Polizeistation Biedenkopf, Tel. 06461- 92950. (nh/jun)

Quelle: HNA

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