Zahl der Bauernhöfe im Landkreis sinkt

Waldeck-Frankenberg. Jedes Jahr geben etwa drei Prozent der Landwirte in Waldeck-Frankenberg ihren Betrieb auf. Für kleine Betriebe lohnen sich die Erträge nicht mehr. Gleichzeitig wächst aber das Interesse junger Menschen an der Landwirtschaft, teilt Matthias Eckel, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes Frankenberg, auf HNA-Anfrage mit.

Im Landkreis gibt es derzeit etwa 2300 landwirtschaftliche Betriebe, die jeweils eine Ackerbaufläche von mindestens zwei Hektar haben. Davon sind nach Angaben von Axel Friese, Leiter des Fachbereichs Landwirtschaft beim Landkreis, etwa 650 Vollerwerbsbetriebe. Die Höfe, die aufgegeben werden, werden laut Eckel größtenteils im Nebenerwerb geführt.

„Früher war es einfacher, nebenbei auf dem Hof zu arbeiten“, sagt Matthias Eckel. Mittlerweise seien die Ansprüche vieler Arbeitgeber gestiegen, sodass vielen die Zeit für die Landwirtschaft fehle. Zudem seien mittlerweile nur noch Höfe ab 70 Hektar Land rentabel.

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Quelle: HNA

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