Frankenberg

Zahl der Geburten erneut gestiegen

- Frankenberg (r). Bürgermeister Christian Engelhardt verkündet im Rahmen des Modellprojektes „Familienstadt mit Zukunft“, dass die Geburtenzahlen in Frankenberg weiter angestiegen sind.

Das hessische Ministerium für Arbeit, Familie und Gesundheit hat sich mit dem Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ die Steigerung der Geburtenrate zum Ziel gesetzt. Hintergrund des Modellprojekts ist der Bevölkerungswandel. In Frankenberg wird das Familienstadt-Projekt seit 2006 umgesetzt. Und tatsächlich: Seitdem verzeichnet die Stadt eine steigende Geburtenrate.

Im Jahr 2006 wurden 150 Kinder geboren. In den Jahren 2007 und 2008 wurden je 173 Kinder geboren. Und 2009 wurden 179 Geburten gezählt. Die erneute Erhöhung der Geburtenrate erfreut das Team des Familienbüros. Daniela Neuschäfer räumt allerdings ein: „Sicherlich können die Erhöhungen der Geburtenrate statistischer Zufall sein. Wir hoffen aber natürlich, dass die Maßnahmen, die im Rahmen des Modellprojekts getroffen wurden, einen positiven Einfluss auf die Öffentlichkeit haben und potenzielle Eltern dazu bewegen, wirklich über den Kinderwunsch nachzudenken und ihn zu realisieren.“ – Der Rathauschef ergänzt: „Natürlich sind solche Erfolgserlebnisse für uns eine Motivation, unsere familien- und kinderfreundliche Arbeit fortzusetzen.“

Das Wichtigste sei aber, dass die in Frankenberg lebenden Bürger und Familien ihre Stadt als lebenswert empfinden. „Wir wollen eine Stadt sein, in der die Menschen gerne leben. Dabei hilft natürlich das Modellprojekt Familienstadt mit“, betonte Bürgermeister Christian Engelhardt.

Um herauszufinden, was die Motivation für Menschen ist, nach Frankenberg zu ziehen oder von Frankenberg wegzuziehen, hat die Stadt Frankenberg im Rahmen des Modellprojekts „Familienstadt mit Zukunft“ begonnen, Informationen zu erfragen. Die Zwischenergebnisse dieser Befragung sollen in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt werden, kündigte Engelhardt an.

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