Feuerwehr in Allendorf/Hardtberg

Zahl der Hilfeleistungen ist gesunken

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Ehrungen und Beförderungen bei der Allendorfer Feuerwehr: von links Wehrführer Mario Seitz, Dennis Dersch, Klaus Wilke, Holger Bauch, Harald Schäfer und Hendrik Michel. Foto: pr

Frankenau-Allendorf - Zu fünf Einsätzen wurde die Feuerwehr aus Allendorf/Hardtberg im vergangenen Jahr gerufen, wobei die Zahl der Autounfälle, zu denen die Aktiven ausrückten, deutlich zurückgegangen ist.

„Es spricht sehr für uns, dass so viele Mitglieder heute anwesend sind“ - so begrüßte Wehrführer Mario Seitz die zahlreich erschienenen Mitglieder der Feuerwehr, bevor er aus dem ereignisreichen Jahr 2012 berichtete.

Zu fünf Einsätzen wurden die Allendorfer Blauröcke im vergangenen Jahr gerufen. „Bei einem Verkehrsunfall konnten wir helfen, im Jahr zuvor waren es allein davon fünf. So unterschiedlich sind die Anforderungen an uns von Jahr zu Jahr“, sagte Seitz.

Durch vier theoretische Schulungen und 13 praktische Übungen verbesserten die Feuerwehrmänner ihre Kenntnisse und Abläufe. Seitz verwies in diesem Zusammenhang auf die gute Zusammenarbeit mit den Kameraden aus Dainrode.

Außerdem nahmen die Allendorfer Kameraden an der Katastrophenschutzübung des Landkreises teil und absolvierten einen Durchgang auf der Atemschutzstrecke in Korbach.

Darüber hinaus bot die Feuerwehr Informationsveranstaltungen zu verschiedenen Themen an: Darunter gab es eigens Übungen für Frauen und Passive sowie die Brandschutzerziehung für Kinder.

Holger Bauch absolvierte den Lehrgang zum Atemschutzgeräteträger, Hendrik Michel besuchte den Grundlehrgang.

Der 66 Mitglieder zählende Feuerwehrverein hatte das Osterfeuer und den Tanz in den Mai ausgerichtet und bietet während der Wintermonate eine Sportgruppe für Männer an. Wie jedes Jahr besichtigte die Wehr auch einen heimischen Betrieb, dabei handelte es sich um FingerHaus in Frankenberg.

Der Erste Stadtrat Norbert Geisler lobte das besondere Engagement der Wehr: „Ihr macht hier richtige gute Vereinsarbeit“.

Dank für rege Teilnahme

Zum Feuerwehr-Anwärter wurde Hendrik Michel befördert. Bei Helmut Knoche, Dirk Michel, Manuel Seitz und Harald Schäfer bedankte sich Seitz mit einer stracken Wurst für die meisten Übungsbesuche. Ortsvorsteher Dirk Michel erinnerte die Anwesenden an die bevorstehende Vereinsfahrt nach München und erläuterte das Programm. Auch im aktuellen Jahr stehen wieder viele Termine auf der Agenda. „Bei dem Angebot der Ortsvereine kann in Allendorf keinem langweilig werden“, sagte Michel.

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