Zehn Glätte-Unfälle in kurzer Zeit

Frankenberg. Eisglätte hat am Donnerstag Abend zehn Unfälle ausgelöst. Eine Frau wurde dabei verletzt. Die Frankenberger Altstadt wurde gesperrt.

Ab etwa 18.30 Uhr am Donnerstagabend machte plötzlich auftretende Eisglätte durch Minusgrade und Regen viele Straßen im Frankenberger Land zu gefährlichen Rutschbahnen.

Kurios: In den übrigen Teilen des Landkreises gab es kein Eis und somit auch keine glättebedingten Unfälle. „Es war, als hätte sich das Wetter ganz genau auf unseren Dienstbezirk konzentriert“, sagte eine Frankenberger Polizeibeamtin. So sei die Bundesstraße 253 in Richtung Biedenkopf lediglich bis zur Reviergrenze bei Eifa glatt gewesen.

Vor allem die Kreisstraße 117 von der Burgwaldkaserne aus in Richtung Ernsthausen sowie die B 253 zwischen Battenberg und Eifa waren besonders glatt.

Zehn Verkehrsteilnehmer bekamen die Glätte hautnah zu spüren: Sie rutschten in den Graben oder kollidierten mit anderen Hindernissen. Bei Wiesenfeld (K 117) kam eine Autofahrerin mit ihrem älteren Wagen von der „Piste“ ab und überschlug sich. Sie zog sich leichte Verletzungen zu, bei allen anderen Unfällen blieb es bei Blechschäden. Diese summierten sich bei den fünf von Streifen aufgenommenen Fällen auf rund 12 000 Euro.

Die Straßenmeisterei rückte mit Streufahrzeugen aus. Gegen 21.30 Uhr war die Gefahr auf allen Straßen im Bezirk der Frankenberger Polizei gebannt.

Regen und Kälte hatte sich vor allem auf dem Kopfsteinpflaster in der Frankenberger Altstadt zur gefährlichen Kombination entwickelt. „Es war spiegelglatt, da ging nichts mehr“, sagte der Dienstgruppenleiter am Morgen. Er ließ die Nebenstraßen am Untermarkt komplett sperren, der Bauhof stellte entsprechende Warnschilder auf. (nh/jun)

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Quelle: HNA

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