Frankenberg

Die zehnten Klasse der Burgwaldschule feiern ihren Schulabschluss

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- Frankenberg (mba). Mit Rockmusik und Chorgesang, mit bunten Plakaten und hunderten Luftballons, freudestrahlend und mit ein paar Tränen in den Augen verabschiedeten sich die Abschlussklassen von ihren Lehrern.

Ferien und Stuhlkippeln, Klassenfahrten und die große Pause – die Klasse 10e hatte auf Plakaten aufgelistet, was sie alles von ihrer Schule vermissen würde, und sprach damit sicher vielen Mitschülern aus dem Herzen. Hausaufgaben und Klassenarbeiten standen nicht darauf, aber der Name von Klassenlehrerin Katharina Eichler. Die Burgwaldschüler haben ein sehr freundschaftliches Verhältnis zu ihren Lehrern, das wurde bei der Abschlussfeier in der Ederberglandhalle deutlich. Die Klasse 10a etwa dichtete für ihren Lehrer Kurt-Willi Julius: „Wer bei Willi saß, hatte viel Spaß“ – die Aufschrift ihrer T-Shirts „Wir gegen Willi“ hatte eindeutig satirischen Charakter. „Geben Sie das Wissen, das Sie haben, an die Nächsten weiter“, empfahl die Klasse 10c Jörg Bomhardt, der als Mensch sehr sympathisch und als Lehrer „echt eins a“ sei. Alfred Gschweng, Klassenlehrer der 10d, wurde von seinen Schülern spontan zu einem – sicherlich alkoholfreien – Umtrunk im Anschluss an die Zeugnisübergabe eingeladen. Schulleiter Helmut Klein überreichte allen erfolgreichen Schulabgängern – insgesamt 135 in fünf Klassen – ihre Abschlusszeugnisse. „Ihr habt viele gute und sehr gute Leistungen erzielt und setzt damit eine langjährige Tradition fort“, sagte er anerkennend zu seinen Zehntklässlern: „Die mittlere Reife, die an der BWS in Frankenberg erworben wird, liegt immer noch über den Ergebnissen des Landesdurchschnitts.“ Die Schulabgänger der BWS würde in der Regel erfolgreich ins Berufsleben starten. Die Jahrgangsbesten sind Lilo Schäfer aus der Klasse 10d mit einem Notendurchschnitt von 1,3, Philipp Schindler aus der 10a und Madeleine Zirankewitsch aus der 10e, beide mit der Durchschnittsnote 1,4, sowie Nicolai Specht aus der 10c mit 1,5 und Laura Himmelmann aus der 10b mit Note 1,6. Klein lobte neben den schulischen Leistungen der Abgänger auch deren Einsatz für die Schule selbst, etwa bei der Schülerzeitung, bei Theateraufführungen sowie in der Schulband und der Rock-AG, die die Abschlussfeier musikalisch begleiteten. „Uns geht es nicht nur darum, fachliche Inhalte zu vermitteln. Unser erklärtes Ziel ist es auch, unseren Schülern Verantwortung zu übertragen und sie in die Gestaltung des Schullebens mit einzubeziehen“, sagt er. Klein würdigte ebenso das freiwillige soziale Engagement der Schüler außerhalb der Schule, zum Beispiel im Altenzentrum Auf der Burg oder bei der Stadtjugendpflege.

Die Namen der verabschiedeten Schüler lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung von Freitag, 25. Juni.

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