Gäste schenken Wetterhahn

Zeichen deutsch-französischer Freundschaft in Battenberg

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Der Bürgermeister von Senonches, Xavier Nicolas, Dachdecker Stefan Schwickerath, der Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung von Senonches, Jean-Claude Fargas, Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel, die Vorsitzende der Battenberger Partnerschaftsvereinigung, Dagmar Schneider, und Dachdecker Dirk Schwickerath mit dem Gastgeschenk der Franzosen.Fotos: Mark Adel

Battenberg - Seit 1979 verbindet viele Bürger aus Battenberg und Senonches eine enge Freundschaft. Am Pfingstwochenende waren 55 französische Gäste zu Gast im Oberen Edertal. Ihr Gastgeschenk ist ein kunstvoll geschmiedeter Wetterhahn.

Die Freundschaft werde auch nach 35 Jahren noch gepflegt, freute sich Dagmar Schneider, Vorsitzende der Battenberger Partnerschaftsvereinigung. Es würden sich auch in diesem Jahr wieder junge Familien am Austausch beteiligen.Die Gäste waren bei Familien in Battenberg und Nachbarorten untergebracht. Seit 1979 besuchen sich Bürger aus beiden Städten gegenseitig, auch Schüler haben die Möglichkeit zum Austausch.

55 Gäste waren am Samstagmorgen in Battenberg eingetroffen. Am Nachmittag übergaben Bürgermeister Xavier Nicolas und der Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung in Senonches, Jean-Claude Fargas, einen kunstvoll gefertigten Wetterhahn als Gastgeschenk an Dagmar Schneider und Battenbergs Bürgermeister Heinfried Horsel. Die Battenberger Dachdecker Dirk und Stefan Schwickerath brachten die Figur auf der EWF-Scheune neben dem Rathaus an.

„Die Freundschaft zwischen Battenberg und Senonches ist für alle weithin sichtbar“, sagte Horsel. „Sie ist ein dauerhaftes Symbol unserer Verbindung und Freundschaft.“ Weiteres Zeichen sei ein Baum an der Grundschule, der vor zehn Jahren anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft gepflanzt worden war. „Die Freundschaft zwischen Battenberg und Senonches lebt.“ Mit Laisaer Wasser stießen Franzosen und Gastgeber auf ihre Jahrzehnte währende Verbindung an.

Anschließend konnten die Besucher mit ihren Gastgebern gemeinsam wandern oder das Stadtmuseum besichtigen. Ein gemeinsames Kaffeetrinken am Burgbergstollen folgte. Am Sonntag hatten die Gäste die Wahl zwischen einer Brauereibesichtigung in Beddelhausen und einer Fahrt an den Edersee.Abends folgte der offizielle Festakt in der Burgberghalle.

Sonntagabend schloss sich ein gemeinsames Beisammensein in der Scheune an der Neuburg an, bevor die Gäste am Montag wieder abreisten.

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