Landesstraße

Vor dem Zeitplan

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Bürgermeister Björn Brede, Bürgermeister-Kollege Thomas Ihrig aus Hesseneck (Odenwald) – der in der Region Urlaub macht – Günter Henkelmann und Klaus-Peter Hetzler (beide von Hessen Mobil) sowie der stellvertretende Altenlotheimer Ortsvorsteher Erich Müller (v.l.) begutachten die neue Asphaltdecke.

Frankenau-Altenlotheim - Die Arbeiten gehen gut voran, sodass die Straße zwischen Frankenau und Altenlotheim bereits vor dem ursprünglich angepeilten Termin am 5. September wieder geöffnet werden könnte.

Wenn alles gut läuft, kann die Landesstraße zwischen Frankenau und Altenlotheim in zwei Wochen wieder befahren werden. Ursprünglich sollte die Sanierung bis zum 5. September dauern. „Vielleicht schaffen wir es tatsächlich, die Straße noch vor diesem Termin freizugeben“, sagte Frankenaus Bürgermeister Björn Brede, der sich schon jetzt bei Hessen Mobil und der ausführenden Firma Rohde aus Meineringhausen bedankte.

„Es gab in der Bevölkerung auch Sorgen, dass man nicht mehr zu den landwirtschaftlichen Flächen oder den Angelteichen kommt. Doch die ausführene Firma war immer entgegenkommend, wenn Anlieger zu ihren Grundstücken wollten“, sagte Brede. Auch im Feriendorf gab es bislang keinen Ärger über die Vollsperrung. Zwar kommt man derzeit nicht mehr direkt über Altenlotheim nach Herzhausen zum Edersee, „die meisten unserer Gäste wollen aber ohnehin zur Staumauer und dorthin, wo aktuell mehr Wasser im See ist. Daher ist es für sie nicht schlimm, wenn sie über Frebershausen und Gellershausen nach Hemfurth fahren müssen“, sagte Andrea Müller von der Feriendorf-Rezeption. Der Großteil der Sanierungsarbeiten, deren Kosten sich auf 1,16 Millionen Euro belaufen, sind bereits abgeschlossen. Auf einer Gesamtlänge von 4,7 Kilometern wurde auf 600 Metern die Fahrbahn verbreitert. „Die Banketten sind fertig und es ist eine neue Trag- und Deckschicht drauf. Jetzt werden nur noch die Schutzplanken gestellt“, berichtete Klaus-Peter Hetzler von Hessen Mobil. „Wir hoffen, dass alles in zwei Wochen rum ist. Einige Pfosten müssen aber gebohrt und können nicht gerammt werden. Wir haben auf der vorhandenen Substanz aufgebaut, daher sind die Bohrungen nötig.“ Die Straßenmarkierungen erfolgen laut Hetzler, wenn die Straße bereits freigegeben ist.

Erich Müller, stellvertretender Ortsvorsteher in Altenlotheim, berichtete, dass man sich im Ortsbeirat zunächst dafür ausgesprochen hatte, dass das Pflaster am Ortseingang nach Altenlotheim bestehen bleiben soll. „Jetzt ist dort aber auch Asphalt und wir können gut damit leben. Es ist schließlich noch genug Pflaster im Ort, was aber an vielen Stellen mal wieder befüllt werden müsste. Die Steine wackeln schon ganz schön.“ (dau)

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