Fünftägiges Volksfest

Festumzug war Höhepunkt der Ziegenbockkirmes in Frankenau

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Mit Planschbecken: Die Frankenauer Landfrauen thematisierten den heißen Sommer 2018 und hatten ihre Bade-Utensilien gleich dabei.

Frankenau. Der Autounfall an einer Scheune, der im Wald entsorgte Schutt oder das Feriendorf, wo nach jahrelanger Pause wieder „die Sause geht“: Es kam alles ans Licht beim Festzug der Ziegenbockkirmes in Frankenau.

Der bunte Umzug am gestrigen Sonntag war der mit Spannung erwartete Höhepunkt des fünftägigen Volksfestes. Wurden dort doch Missgeschicke, Neuigkeiten oder kuriose Vorfälle schadenfroh der Öffentlichkeit preisgegeben. 

Angeführt von den Kirmeseltern Celina Lauer und Leon Schäfer mit Ziegenbock Hugo und Ziege Emily im Schlepptau, zog die gastgebende Frankenauer Burschenschaft mit Fußgruppen, Motivwagen und Musikkapellen durch die von Zuschauern gesäumten Straßen.

Die Theatergruppe, die mit ihrem „Bye-Bye-Badelei“-Wagen die Baupläne an der ehemaligen Frankenauer Badeanstalt aufs Korn nahm, war einmal mehr heißer Anwärter auf den Sieg beim Wettbewerb um den fantasievollsten Festwagen. Scharfer Konkurrent war der TSV Jahn, der sich Schützenhilfe bei Donald Trump persönlich geholt hatte und „TSV First“ skandierte.

Begonnen hatte die Ziegenbockkirmes bereits am Donnerstag mit dem Fassanstich und der feucht-fröhlichen Kirmeselterntaufe. Nach dem Partyabend mit der Band „No Limit“ am Freitag sind die Kirmesburschen am Samstagmittag von Haus zu Haus gezogen. Musikalisch begleitet wurden sie hierbei von der Blaskapelle Frankenau.

Samstagabend waren unter anderem der Jugendclub Röddenau sowie die Burschenschaften aus Gellershausen und Odershausen zu Gast.

Begonnen hatte der Sonntag mit einem Festgottesdienst. Heute klingt die Kirmes mit einem Frühschoppen aus.

Quelle: HNA

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