Haina lehnt Aufnahme von drei Gemündener Stadtteilen in den WLZV ab

Ziel: Eine Lösung für zwei Kommunen

Haina/Gemünden - Ein Wasserverband und drei verschiedene Preise pro Kubikmeter Frischwasser - das wollen die Hainaer Gemeindevertreter nicht hinnehmen. Die Ablehnung des entsprechenden Vertrags hat allerdings Folgen: Nun muss ein neues Konstrukt entworfen werden, mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

Nicht nur die Bürger von Gemünden sollen einen fairen und moderaten Wasserpreis zahlen, sondern auch die aus den Hainaer Ortsteilen.

Deshalb haben sich die Gemeindevertreter gegen die vorgelegte Satzungsänderung des Wasserleitungszweckverbandes (WLZV) Gemünden-Bunstruth ausgesprochen. Damit sollte der Beitritt von drei Gemündener Stadtteilen in den Verband ermöglicht werden - das hätte zudem zur Folge gehabt, dass die Stadt Gemünden keinen eigenen Gebührenhaushalt für die Wasserversorgung mehr gebraucht hätte.

Mit der Ablehnung dieser Änderung folgten die Hainaer Kommunalpolitiker einstimmig der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses (wir berichteten). Mit dem Beschluss verbunden ist die Aufforderung an den Gemeindevorstand, in Gesprächen mit dem WLZV die Aufnahme der Hainaer Dörfer in den Verband zu prüfen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Frankenberger Zeitung am Samstag, 18. April.

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