Frankenberger Fußgängerzone

Ziel: Europäische Zuschüsse sichern

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Die CDU Frankenberg im Gespräch mit Michael Gahler, MdEP, und Bürgermeister Rüdiger Heß (von links): Björn Jäger, Mitglied des Europaparlaments Michael Gahler, Stadtrat Thomas Rampe, Bürgermeister Rüdiger Heß, Vorsitzender Thomas Müller, Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse, Tim Winkelmann und Manfred Hacker.

Frankenberg - Michael Gahler rät den Kaufleuten zu Modernisierungen der Inneneinrichtung ihrer Geschäfte und zu einem einheitlichen Management in der Frankenberger Fußgängerzone.

Der Europaabgeordnete Michael Gahler hat sich auf Einladung des CDU-Stadtverbandes bei Bürgermeister Rüdiger Heß und Bauamtsleiter Karsten Dittmar über die Vorhaben der Stadt zur Erneuerung der Neustädter Straße und der Ritterstraße informiert. Dabei diskutierten die Frankenberger Christdemokraten mit Gahler über Unterstützungsmöglichkeiten für Kaufleute und Hauseigentümer mit Fördermitteln aus dem Topf der Europäischen Union.

Die Beteiligten thematisierten, wie die Kaufmannschaft dabei unterstützt werden kann, Frankenberg als attraktiven Einkaufsstandort zu erhalten und an moderne Kaufgewohnheiten anzupassen. Michael Gahler schilderte seine Erfahrungen aus anderen Städten und riet zu Modernisierungen der Inneneinrichtungen und zu einem ganzheitlichen Management der Fußgängerzone: „Mit den Pfunden, die man hat, sollte man wuchern. Also rate ich dringend dazu, die bestehenden Vorzüge Frankenbergs weiter zu optimieren.“ Inhalt des Gesprächs war außerdem die Situation der Hauseigentümer. Der EU-Parlamentarier empfahl die Nutzung von Fördermitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Unterstützung für die Stadt könnten laut Gahler die Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) Hessen sowie die Antragsberatungsstelle der Landesregierung leisten: „In diesem Zusammenhang muss geprüft werden, inwiefern die grundhafte Erneuerung, aber zum Beispiel auch die bauliche Sanierung der Gebäudehüllen oder die Vermarktung leer stehender Ladenlokale unterstützt werden kann.“

Der Europa-Angeordnete versprach den Kommunalpolitikern, die notwendigen Kontakte herzustellen und sich für die Anliegen der Frankenberger einzusetzen.

Thomas Müller, Stadtverbandsvorsitzender der CDU, und Stadtrat Thomas Rampe bewerteten die Bemühungen Gahlers positiv: „Die Erneuerung von Fußgängerzone und Ritterstraße bedarf des Engagements aller Betroffenen. Eigentümer sind ebenso gefordert wie Kaufleute.“ Fordern und Fördern seien jedoch zwei Seiten der gleichen Medaille, betonten die Christdemokraten. Daher wolle die CDU gemeinsam mit Michael Gahler europäische Unterstützung für Frankenberg erreichen.(r)

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