Stationäres Hospiz: Förderverein soll zur Finanzierung beitragen

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Hospiz-Vorstand: (von links) Schriftführerin Dagmar Kroneberg, die Beisitzerinnen Dr. Annegret Kindl-Viessmann und Renate von Winzigerode, Vorsitzende Christl Weimann und Schatzmeister Pfarrer Harald Wahl. Es fehlt Beisitzerin Marie-Luise Hartmann.

Frankenberg. Die Errichtung eines stationären Hospizes in Frankenberg ist ein wichtiges Anliegen des Vereins Ambulantes Hospiz Frankenberg. In der Mitgliederversammlung schlug Vorsitzende Christl Weimann vor, einen Förderverein zur Realisierung des Projektes zu gründen.

Vom Landkreis sei eine Million Euro als Anschubfinanzierung für das Hospiz zugesichert worden. „Das reicht bei weitem nicht aus, wir benötigen 2,4 Millionen Euro, um den Anforderungen an einen solchen Bau Genüge zu tun“, sagte Christl Weimann.

Nachdem das Kreiskrankenhaus Frankenberg eine Trägerschaft abgelehnt habe, müsse neu überlegt werden, welche Institution als Träger in Frage komme. Zur Finanzierung sei dringend die Gründung eines Fördervereins geboten. „Regelmäßige Spenden sind für die Realisierung eines stationären Hospizes erforderlich“, gab die Vorsitzende zu bedenken und appellierte an die Mitglieder, um Unterstützung zu werben.

Zur Konstituierung des Fördervereins werden Gründungsmitglieder gesucht. „Auch die Politik kann sich der Verantwortung nicht entziehen. Das Bild der Familienstadt mit Zukunft ist nicht rund, wenn alte und kranke Menschen nicht auch im Fokus stehen“, mahnte Weimann. Bürgermeister Rüdiger Heß, der im Rahmen der Vereinsförderung einen Scheck übergab, versicherte, dass die Stadt das Projekt Hospiz unterstütze. (jl)

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Quelle: HNA

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